Eine knappe Woche habe ich mir gegönnt, um mich von der Fertigstellung meines neuen E-Books zu erholen. Aber nun soll ja noch die Printversion von „Vergangen heißt nie ganz vorbei“ fertigwerden. Gerade unter meinen Bloggerfreunden gibt es einige, die gerne das Taschenbuch haben möchten. Ansonsten läuft eigentlich das E-Book sehr viel besser.
Ich musste heute zunächst einmal feststellen, dass ich seit Mai 2016 offenbar schon wieder viel vergessen habe. Allerdings lerne ich auch immer wieder dazu. Die Sache mit den Seitenzahlen, die auf Seite 7 mit einer „1“ anfangen sollen, machen mir nun kein Kopfzerbrechen mehr. Aber ich schlage mich mit der richtigen Schriftart und Größe herum. Und mit dem Blocksatz. Aber daran bin ich selbst schuld. Seitdem ich mir das Tippen auf der Schreibmaschine selbst beigebracht habe, liebe ich manuelle Umbrüche mit der Entertaste. Seit jeher zum Entsetzen meines Mannes. Und er hat leider recht. Irgendwie habe ich es beim E-Book hinbekommen, dass die Sache auf dem Kindle ganz nett aussieht, aber jetzt … Herrschaftszeiten! Ich muss mir das abgewöhnen. Diese überflüssigen Dinger ziehen mir beim Blocksatz ständig die Wörter auseinander. Da hilft selbst die Silbentrennung nicht weiter. Aber nun habe ich es kapiert und muss in den sauren Apfel beißen und alles noch mal überarbeiten.

Create Space – mein Taschenbuch bei Amazon

KDP bietet inzwischen auch eine Printmöglichkeit an. Aber es ist noch eine Beta-Version. Außerdem finde ich es schade, dass man als Autor keine vergünstigten Exemplare beziehen kann. Das ist bei Create Space besser, obwohl die Bücher aus den USA kommen. Das dauert dann etwas und auch das Shipping kostet Geld, aber etwas günstiger sind sie dann trotzdem noch. Dass die Eingabemöglichkeiten bei Create Space in englischer Sprache sind, stört mich inzwischen nicht mehr. Es gibt auch gute deutsche Anleitungen im Internet. Und glücklicherweise muss ich – einmal dort als Autor registriert – auch den amerikanischen Steuerkram nicht nochmal ausfüllen.

Etwas habe ich neu dazu gelernt und das möchte ich gerne weitergeben. Im Titel kommt ein deutsches „ß“ vor. Das schluckt CS (Create Space) nicht ohne weiteres. Wie ich das im letzten Jahr mit dem „ü“ in der Düne gemacht habe, weiß ich nicht mehr. Na jedenfalls macht CS aus Sonderzeichen ein Fragezeichen oder man wandelt das „ß“ in HTML-Code um. Für einen einzigen Buchstaben guckt man das am besten im Internet nach. Für das „ß“ heißt das: ß Mein Titel in der Eingabemaske heißt also: Vergangen heißt nie ganz vorbei. Wenn man eine Buchbeschreibung einfügt, die viele Sonderzeichen oder Umlaute enthält, ist das etwas mühsam. Abhilfe schafft da ein kleines kostenloses Programm. Es nennt sich notetab-light. Damit kann man einen längeren Text so umwandeln, dass die kritischen Zeichen in HTML-Code umgewandelt werden. Menüpunkt ist: Modify > Characters to HTML > Extended Charakters. Feine Sache!

Ich mach jetzt mal weiter. Aber ich habe mir vorgenommen, noch ein bisschen mehr zum Thema Publizieren mit KDP und Create Space zu schreiben. Dann kann ich beim nächsten Buch bei mir selbst nachlesen und vielleicht hilft es auch anderen.