Höchste Zeit, dass ich mich mal wieder melde. Ich weiß, auch mein Dezember-Newsletter lässt auf sich warten. Aber es gibt im Grunde keine News, deshalb ist mir noch nicht nach dem Letter. Unser E-Mail Postfächer laufen im Dezember sowieso meistens über, also lasse ich das mal langsam angehen.

Den NaNoWriMo habe ich mit ~44.000 Wörtern abgeschlossen. Zu den Gewinner zähle ich also nicht, jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Aber für mich selbst habe ich immerhin an Erfahrung gewonnen. Sollte ich noch einmal am NaNo teilnehmen, werde ich ganz sicher den Preptober  – also den Oktober davor – intensiver zur Vorbereitung nutzen. Ich kann einfach drauflosschreiben und das auch täglich, aber es macht für mich keinen Sinn. Ich verzettele mich, komme von einem Nebenschauplatz zum nächsten und weiß nach 150 Seiten plötzlich nicht mehr, was ich eigentlich am Anfang geschrieben habe. Außerdem muss ich für wärmere Pantoffeln sorgen . Ja, das meine ich im Ernst. Ende November wurde es nämlich richtig kalt, dass ich mich nur noch ungern an meinen PC gesetzt habe. Unsere großen, ineinander übergehenden Räume im Erdgeschoss sind nämlich ziemlich fußkalt und auch nicht gerade überheizt. Mein Scheibtisch steht vor einer Fensterfront, die noch aus dem Jahr 1980 stammt. Sind zwar Thermofenster, aber halt nach dem damaligen Standard. Und der war noch nicht so dolle.

Aber: Ich habe jetzt jede Menge Stoff, um einen Roman zu schreiben, der gerne auch erst in einem oder zwei Jahren fertig werden darf. Mal kein Krimi, sondern eine Gesellschafts-Utopie (oder auch Dystopie), für die ich mir die Zeit auch nehmen werde. Ich werde mal den Bestseller anvisieren (kleiner Scherz!). Und jetzt mache ich mich mit dem vorhandenen an meine BB12, das ist die Abschlußarbeit für die Schule des Schreibens.

Kleine Neuerung: Ich werde ab sofort auch in diesem Blog ebenso wie im Newsletter wieder zum “Du” übergehen. Ich werde sonst einfach schizophren. Das “Du” ist überall im Netz derart üblich, dass es keinen Sinn macht, hier weiterhin das “Sie” zu benutzen. Ich glaube nicht, dass ich damit bei meinen Lesern professioneller rüberkomme. Einverstanden?

Ich wünsche euch allen eine schöne, stressfreie, gemütliche Adventszeit.

Und wer noch einen spannenden Krimi sucht, dem empfehle ich “Böser Ort” von meiner Freundin und Autorenkollegin Fiona Limar. Habe ihn gerade selbst gelesen. Für mich bislang einer ihrer besten Krimis.