Liebe Freunde,
liebe Leserinnen und Leser meiner Bücher und meiner Blogs,

nun ist es fast soweit – es ist mal wieder Weihnachten. Zeit, um euch allen “Danke” zu sagen – danke, dass ihr hier lest, kommentiert und euch für meine Bücher und für die kleinen Geschichten hier im Blog interessiert.

In diesen Tagen vor Weihnachten freue ich mich darüber, dass auch der Verkauf meiner Bücher noch einmal einen Aufschwung nimmt. Das ist zwar alles sehr überschaubar, gibt mir aber doch das Gefühl, nicht für den Reißwolf geschrieben zu haben. Vielen Dank also an alle, die meine Bücher lesen. Damit verbunden möchte ich zaghaft aber doch, noch mal den Wunsch nach Rezensionen auf Amazon äußern. Vor allem “Vergangen heißt nie ganz vorbei” könnte noch die eine oder andere Rezension gebrauchen. Ich sehe allerdings gerade, dass mir mal wieder mit einer aktuellen Beurteilung “viele, viele Fehler” unterstellt werden. Komisch, dass mich “Lesekater” an die “Miezekatze” von “Mord in der Schwanheimer Düne” erinnert. Diesmal werde ich den Teufel tun und darauf reagieren. Mit sowas muss man einfach leben.

Auch im neuen Jahr wird es mit dem Schreiben weitergehen. Neben der Gesellschaftsutopie, die mir im Moment als Vorhaben schon fast wieder ein bisschen zu groß vorkommt, denke ich auch an einen dritten Bea Baumann Krimi. Ideen habe ich viele, einige davon werde ich sicher umsetzen.

Und ja – einen Lesetipp habe ich auch noch. Wer gerne historische Romane liest, die ein bisschen mehr Tiefgang haben, dem sei “Die Protestantin” von Gina Mayer empfohlen.

Viele der dort handelnden Personen haben tatsächlich gelebt und die Gesellschaft im Deutschland des 19. Jahrhunderts nachhaltig beeinflusst. Mir war bis dahin gar nicht klar, dass ich vermutlich mehr über die französische Revolution weiß, als darüber, was sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland abgespielt hat.
Drei starke Frauen (fiktiv) begleiten den Weg des protestantischen Pastors Theodor Fliedner, dem Gründer der deutschen Diakoniebewegung. Die Gesellschaft befand sich damals an der Schwelle zu einem Umbruch, der einerseits eines Tages das Kaiserreich beenden würde, andererseits die Anfänge der Frauenbewegung erwarten lässt.
Das Buch hat bei Amazon viele positive Bewertungen bekommen, nur einige Leser fanden es langweilig, konnten keine emotionale Beziehung zu den handelnden Personen aufbauen. Diesen Punkt finde ich sehr spannend, weil wir zumindest im Belletristikkurs sehr stark auf die Notwendigkeit vom Zusammenspiel zwischen einem Protagonisten und einem Antagonisten getrimmt wurden. In einem Roman, der weder einen herausragenden Protagonisten noch einen ebenbürtigen Antagonisten kennt, mag das für manchen Leser tatsächlich zum Problem werden. Mich hat es nicht gestört, da ich alle Personen interessant fand und das große Ganze einfach stimmig ist. (Dieser Lesetipp enthält einen Affiliatelink)