Eben wähnte ich mich noch im siebenten BuJo-Himmel, nachdem sowohl mein neues Ledercover von StartBay Notebooks als auch die Amazonbestellungen zusammen eingetroffen waren. Aber inzwischen hat sich Ernüchterung breit gemacht. Das Filofax Notebook (Affiliatlink) – das pinkfarbene weiter unten! –  ist dicker als vermutet und passt nicht zusammen mit meinem Leuchtturm 1917 (Affiliatelink) in das StartBay Ledercover. Das wiederum ist zwar sehr schön, aber von einem dunkleren Grün als ich dachte. Und an dem Filofax stören mich außerordentlich der Geruch nach Plastik und irgendwie auch die Optik. Das sah bei Amazon nicht so nach Plastik aus. Einzig und allein der PelikanoUp Golden Clam (Affiliatelink) in Roségold ist wunderschön und schreibt auch entschieden besser als das Billigteil, das ich neulich bei Rossmann gekauft hatte. Ich hatte zum Notebook noch eine Nachfüllpackung Blätter bestellt, weil es bei der Amazonbeschreibung so klang, als wäre im Buch kaum Inhalt. Dieses Refill habe ich gleich storniert. Es wurde noch nicht versendet. Überhaupt sind die Rückgabemöglichkeiten manchmal das beste an Amazon überhaupt 😉 Ich denke, ich werde auch das Notebook von Filofax zurückschicken. Die Sache mit den herausnehmbaren Blättern finde ich zwar toll. Das war auch der einizige Grund, es zu bestellen, aber bei mir liegen schon viel zu viele angefangene Notizbücher herum. Meine dünneren Notizbücher von Leuchtturm passen auch farblich viel besser zum dicken LT 1917 und den Ledercovern, wie man im Beitragsbild oben unschwer erkennen kann.

Filofax Notebook (pink) und der neue StartBay Navigator
Ich finde, auf dem Foto sieht das Filofaxteil wieder ganz nett aus. Aber nicht, wenn man es in der Hand hält.

Bleibt das Ledercover, der “Navigator” von StartBay – eindeutig das teuerste Teil. Sicher könnte ich auch das zurückschicken. Aber ich mag es und sicher werden sich im Laufe der Zeit auch viele dünne Notizbücher ansammeln, die ich dann gut darin – oder dem Braunen, das ich schon habe – archivieren kann. Anders als in die Traveller Notebooks oder den X17 passen dort schließlich alle normalen A5 Hefte hinein.

Ja, so kann es kommen – nicht immer fallen die Sachen so aus, wie man sie sich vorstellt.
Zufrieden bin ich momentan aber damit, dass ich das Bullet Journaling überhaupt wieder aufgenommen habe. Und die “Magische Küchenspüle” (Affiliatelink) der FlyLady Marla Cilley hat mich schon mächtig auf Trab gehalten. Ein Teil des Hauses erstrahlt bereits in neuem Glanz – vor allem natürlich die … Küchenspüle *gg*. Leider habe ich mir aber offenbar auch bei der Gartenarbeit irgendeinen oder mehrere Muskel im Rücken gezerrt. Das tut bei manchen Bewegungen höllisch weh und war nicht geplant. Wenn das in den kommenden Tagen nicht besser wird, muss ich wohl mal zum Orthopäden. Ich habe nämlich noch ‘ne Menge vor. Wenn man erst mal angefangen hat …

Für das BuJo habe ich seit langem mal wieder ein bisschen bei anderen Leuten gestöbert. Tiny Ray of Sunshine hat eine ewig lange Liste mit Ideen, was man im BuJo unterbringen kann. Das klingt im ersten Moment vielleicht albern. Auch ich habe schon gedacht, wozu ein BuJo, wenn ich nicht weiß, was ich reinschreiben soll? Aber ich finde z.B. die Liste gut, in der man notiert, wann man bestimmte Aufgaben oder Dinge das letzte Mal erledigt hat (When did I last?). Ich werde da mal eintragen, wann ich das letzte Mal meine fürchterlichen Gardinen gewaschen habe (gestern). Davor drücke ich mich nämlich gerne, weil das ganze Drumherum (typische Ikea-Konstruktion) so abschreckend ist. Aber auch bestimmte Ausflüge werden bei mir immer seltener. Und das ist schade. Man muss sich ab und zu aus seiner Komfortzone herausbegeben. Auch das Traumtagebuch (Dream Log) finde ich gut. Hin und wieder denke ich, dass ich aus manchem meiner Träume einen großartigen Thriller schreiben könnte. Und die Wunschliste! Wie oft bestelle ich was bei Amazon und überlege, wie ich die 29 Euro voll bekomme, um das Porto zu sparen, und mir fällt nichts ein. Nun hat zwar auch Amazon selbst solche Listen, aber die benutze ich fast nie.

So, das war’s mal wieder zum Thema Bullet Journaling bzw. Geld ausgeben für Dinge, die der Mensch nicht braucht (und manchmal eben auch weniger schön und praktisch sind, als man dachte.). Draußen zieht wohl gerade wieder ein Unwetter auf. Mal schnell alles dicht machen.