An sich bin ich ja längst überfällig mit dem nächsten NaNoWriMo-Beitrag. Aber erstens bin ich mir nicht sicher, ob das überhaupt wen interessiert, zweitens schreibe ich täglich auf Facebook etwas darüber und drittens – nun ja, von den 50.000 Wörtern bin ich in diesem Jahr meilenweit entfernt. Aber Panik schiebe ich deshalb nicht, es geht vorwärts. Im neuen Jahr gibt es mit Garantie den nächsten Bea Baumann Krimi.

Heute habe ich mal etwas ganz anderes. Vor ein paar Monaten habe ich an einer Ausschreibung für das Sechs-Worte-Tagebuch 2019 vom Verlag ebbeundflut.at mitgemacht. War purer Zufall, dass ich darauf gestoßen bin. Ich hatte vorher noch nie etwas davon gehört. Aber sechs Worte – ich habe mich auch früher schon einmal an Aphorismen versucht (obwohl ich diesen Weisheiten eher skeptisch gegenüberstehe). Bei der Ausschreibung wurden schlaue Worte gesucht für:
1) das Überwinden von Schreibblockaden
2) ein generelles Lebenmotto

Meine Vorschläge waren: Sitz still, sei mutig, fang an  gegen die Blockade
und als Lebensmotto: Leben ist Wandel, sei der Schmetterling  bzw. Wenn das Alter anklopft, wage Neues

Vor ein paar Tagen bekam ich dann tatsächlich eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

Vielen Dank für Ihre Teilnahme an unserem Schreibaufruf und Ihre Sechs-Worte-Beiträge. Das Sechs-Worte-Tagebuch 2019 wird etwas verspätet nächste Woche erscheinen – mit Ihren Sechs-Worte-Texten.

Ich freue mich außerdem sehr, Ihnen mitzuteilen, dass Sie ein Sechs-Worte-Tagebuch 2019 gewonnen haben. Es wird Ihnen nächste Woche zugeschickt (kostenlos) – herzliche Gratulation und viel Freude damit!

Und heute kam das bzw. die Tagebücher. Es sind zwei Hefte, jeweils für ein halbes Jahr, vollgepackt mit motivierenden Sprüchen, mit Hinweisen auf Ausschreibungen, Buchmessen, Schreibratgebern – ich finde das super.  Mein Motto “Leben ist Wandel, sei der Schmetterling” ziert das Deckblatt des Monats März. An sich schreibe ich ja Bullet Journal, aber diese Bücher werde ich bestimmt nutzen. Ich habe mich natürlich besonders gefreut, dass ich auch noch unter den Gewinnern war, und bedanke mich herzlich dafür.

Vorder- und Rückseite des 1. Bandes

Im Inneren sind die Tagebücher übrigens schwarz-weiß. Das Beitragsbild mit dem Monat März ist von den Farben und der Verzierung her auf meinem Mist gewachsen, will heißen in Photoshop bearbeitet. Aber ich kann mir vorstellen, dass ich das auch mit den anderen Seiten per Hand machen werde. Zumindest hin und wieder. Als BuJo habe ich mir für 2019 einen Klarheit-Kalender gekauft. Da kann man eh nicht so viel verzieren wie im Leuchtturm. Was durchaus beabsichtigt war. Die dünnen Sechs-Wort-Tagebücher sind bestens geeignet, sie auch in der Handtasche mitzunehmen. Da kann man sich spontane Einfälle prima notieren.