So ganz Schluss ist natürlich erst morgen Abend, aber ich weiß natürlich schon jetzt, dass ich zumindest die 50.000 Wörter auf keinen Fall erreichen werde. Derzeit habe ich etwas mehr als 30.000 geschrieben und bin dennoch zufrieden. Der Krimi hat Format angenommen und wird demnächst in die erste gründliche Überarbeitung gehen. Wie immer hat sich der Plot bei mir mehrfach verändert und selbst jetzt bin ich noch nicht sicher, welchen Schluss ich tatsächlich wählen werde. Toll – oder? Die Autorin überrascht sich selbst 😉 Aber warum auch nicht. So macht mir das Schreiben Spaß. Der dritte Bea Baumann Krimi wird sich von den beiden ersten Bänden auch wieder abheben, so wie schon der zweite ganz anders ausgefallen ist als der erste Band. In den letzten Tagen habe ich eine Reihe positiver Rückmeldungen bekommen, auch oder gerade zu “Vergangen heißt nie ganz vorbei” (Affiliate-Link zu Amazon). Das tat gut, weil es bislang nur wenige Rückmeldungen gab, weder auf Amazon noch überhaupt. Das verunsichert dann schon ein bisschen.

Vermutlich werde ich mit dem dritten Band die Bea Baumann Reihe auch abschließen, zumal meine Protagonistin inzwischen auch Beatrice Winkler heißt. Als ich damit angefangen habe, hätte ich sowieso nicht gedacht, dass es eine Reihe werden würde. Sonst hätte ich die Sache vermutlich etwas anders angelegt. Aber bevor sich etwas tot läuft, sollte man lieber aufhören. Ein für mich momentan wirklich negatives Beispiel ist die französische Fernsehserie “Candice Renoir”. Am Anfang mochte ich die Krimis um die leicht schräge Kommissarin, alleinerziehende Mutter von vier Kindern, ständig auf der Suche nach dem nächsten in Frage kommenden Mann, der im Kollegenkreis so viel Skepsis entgegenschlug. Aber die letzten Folgen fand ich nur noch nervig und unglaubwürdig. Schade drum.

Während ich an meinem Krimi geschrieben habe, kam ein für mich sehr hilfreiches Buch auf den Markt: “Morden für Anfänger” (Affiliate-Link zu Amazon) von Manfred Lukaschewski. Ich finde es vom Inhalt her großartig. Hier vermittelt ein ehemaliger Kriminalist auf recht amüsante Art uns Krimi-Schreibern eine Menge Fachwissen. Das ist nicht zu verachten, denn viel zu oft arbeiten wir mit Dingen, die wir vielleicht aus dem Fernsehen kennen. Und das entspricht nicht immer der Realität. Was mich ein bisschen gestört hat, war eigentlich nur, dass das Buch für mein Gefühl zu viele Schreibfehler enthält und insgesamt etwas unstrukturiert ist. Da bin ich inzwischen ziemlich penibel. Wenn ein Buch von einem Verlag herausgebracht wird, erwarte ich eigentlich ein gutes Korrektorat und Lektorat. Aber der Inhalt ist okay und das zählt letzten Endes. Mir hat das Buch auf jeden Fall schon zu neuen Ideen verholfen. Zudem ist Manfred Lukaschewski auch auf Facebook sehr präsent und immer bereit, uns mit seinem Fachwissen weiterzuhelfen. Danke dafür.