Manche Monate rasen regelrecht an mir vorbei. Und irgendwie sind es immer die zum Jahresende hin. Ganz fest hatte ich mir vorgenommen, den neuen Krimi baldmöglichst fertigzustellen. Sicher wartet der/die eine oder andere schon auf einen neuen Newsletter mit der Nachricht: Fertig! Der Neue ist da. Nein, nichts dergleichen. Im September überrollte mich meine zweite Passion  mit aller Macht: Das Fotografieren.  Erst wurden alle vorhandenen Kameras samt Objektiven verkauft, dann kam die neue Bridge ins Haus. Ein Wahnsinnsteil. Da musste natürlich erst mal ganz viel fotografiert werden. Kann man im Mainzauberblog nachlesen, der gerade eine neue Startseite mit Galerie bekam und die erste neugestaltete Fotoseite. Aber verrückt wie ich bin, habe ich mich von der Qualität der Sony-Kamera derart begeistern lassen, dass inzwischen noch eine weitere dazukam. Wie auch immer – heute zumindest war ich unterwegs in Zeilsheim auf Recherchetour. Zeilsheim ist ein wichtiger Ortsteil im neuen Krimi und da will frau keine Fehler machen. Und es war gut so. Der Straßenname, der mich zunächst angesprochen hatte – warum auch immer – wird nun doch gecancelt und gegen einen erfundenen ausgetauscht. Eigentlich halte ich das meistens so. Nur Bea und Lorenz dürfen im tatsächlich existierenden Stieglitzenweg (ohne Hausnummer) wohnen. In “Vergangen heißt nie ganz vorbei” wurde aus dem Bachstelzenweg, der mir für die Familie Weimann vorschwebte, der Blaumeisenweg. Und nun wird eben aus der Straße mit dem seltsamen Namen “Katzenstirn” die Schwarzenbergerstraße. Passt zu vorhandenen Straßennamen, gibt es aber nicht. 

Ja, bei dieser Gelegenheit habe ich also Kamera Nr. 2 getestet und ebenfalls für gut befunden. Nun gibt es keine Ausreden mehr – es wird wieder geschrieben. Jedenfalls, wenn ich auch diese Webseite noch ein bisschen überarbeitet habe. Und wenn der Herbst nicht noch mal allzu schön wird. Im Moment ist ja schon Schreibwetter.

In diesem Monat gab es auch noch eine Lesung. Wieder in Sindlingen, aber leider eher schlecht besucht. Das war etwas schade. Aber auch das gehört zum Autorenleben wohl dazu.