Selfpublishing mit BoD

Selfpublishing mit BoD

Heute gab es, von der Schule des Schreibens initiiert, ein Webinar zum Thema Ebook mit BoD (Books on Demand) veröffentlichen. Das war insofern recht interessant, als BoD einen Online Ebook Creator zur Verfügung stellt, der das Erstellen recht komfortabel erscheinen lässt. Da finde ich das Angebot bei Amazon schon ein bisschen rückständig. Allerdings beherrsche ich bis heute die Arbeit mit Papyrus Autor nicht wirklich, obwohl ich dieses Programm schon seit Jahren auf dem PC habe. Vermutlich sollte ich mich damit endlich mal richtig gründlich beschäftigen, bevor ich wieder ins Camp NaNoWriMo einsteige, wie ich es mir für den Juli vorgenommen habe. Allmählich reizt es mich doch wieder, meine im November mit viel Begeisterung und Schreibeinsatz begonnene Dystopie zu vollenden. Steht das Buch mit Papyrus, so sollte der Rest so schwierig nicht mehr sein, egal mit welchem Verein.

Reizen könnten mich an BoD allerdings die Vertriebswege. Amazon ist Amazon und Schluss. Und das ist doch ein bisschen wenig, wie ich auch hier immer wieder feststelle. Mit BoD wären die E-Books auf dem Tolino lesbar – dafür allerdings nicht auf dem Kindle – und die Printausgaben mit ordentlicher ISBN auch im Buchhandel verfügbar. Zumindest wenn sich dort jemand dafür interessieren würde. Bislang verkaufen sich eigentlich nur die E-Books gut. Aber was mache ich mir heute darüber Gedanken? Erstmal muss wieder was fertig werden.

Bildquelle: Danke an https://unsplash.com/@brookelark

Plötzlich wieder schreiben …

Plötzlich wieder schreiben …

… und was dabei herauskommt *lach*. Es ging um die nächste Drei-Wort-Geschichte. Drei ziemlich verrückte Wörter waren vorgegeben: Gefängnis, Schwester und Straußen-Ei. Dann kam mir die Idee für’s Straußen-Ei. Nach Mitternacht habe ich mit dem Schreiben losgelegt und war schließlich richtig zufrieden mit meiner kleinen Geschichte, bis … tja, bis ich feststellen musste, dass ich das “Gefängnis” nicht drin hatte. Bestimmt hätte ich es noch unterbringen können, weil es auch im Alten Ägypten sicher Gefängnisse gab, aber der Begriff kam mir dafür seltsam vor. Also habe ich meine Geschichte in der Schule des Schreibens nicht unter DWGs eingestellt sondern schlicht unter Textkritik. Gefallen hat sie trotzdem. Mal schaun, ob sie auch hier ankommt. Viel Spaß beim Lesen.

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Das Straußen-Ei

„Herrin.“ Die junge Sklavin hatte den Raum leise betreten. Mit niedergeschlagenen Augen wartete sie furchtsam auf die Reaktion der Pharaonentochter.
Neferwaty, die den Nachmittag wie sooft auf der Liege im Innenhof verbrachte, während ihr Tänzerinnen und Knaben die Zeit vertrieben, drehte sich unwillig nach ihr um.
„Warum störst du? Siehst du nicht, dass ich beschäftigt bin.“ Sie griff nach der Schale mit den Datteln, die ihr ein Knabe reichte. Die goldenen Reifen, die ihre Arme schmückten, klirrten leise.

Asra näherte sich ihr zögerlich. Wie schön es hier doch war! Leise plätscherte Wasser in ein marmornes Becken und kühlte die Luft.
„Herrin, Marik der Händler ist eingetroffen. Er hat die Seidenstoffe mitgebracht, die Euch versprochen wurden. Und Federn von Pfauen und Straußen in den schönsten Farben. Und …“ Asras Gesicht glühte nun vor Begeisterung, obwohl sie kaum einen Blick auf die Waren hatte erhaschen können.

Neferwaty sprang auf. „Was? Wieso erfahre ich erst jetzt davon. Wann ist Marik gekommen?“ Mit einer herrischen Geste verscheuchte sie die beiden schwarzen Knaben, die ihr mit Palmwedeln Kühlung zugefächelt hatten.
Asra trat zwei Schritte zurück. „Ich weiß es nicht, Herrin. Aber die Herrin Satamany hat befohlen, dass er erst ihr die Waren vorzulegen habe.“

Neferwatys Gesicht verzerrte sich vor Zorn. Sie dachte an das vergoldete Straußenei, das ihr der Händler mitbringen sollte. Magische Kräfte versprach sein Besitz, Fruchtbarkeit und unwiderstehliche Anziehungskraft auf den Mann, den sie liebte. Sie konnte jede Hilfe brauchen, um Ramses für sich zu gewinnen, der nur Augen für ihre jüngere Schwester zu haben schien.

„Dummes Ding, du kommst wie immer zu spät“, herrschte sie das Mädchen an und verpasste ihr eine Ohrfeige. „Ich sollte dich auspeitschen lassen. Geh mir aus den Augen. Nein, warte, hole mir sofort Sherin, damit sie mir beim Ankleiden hilft.“
„Ja, Herrin.“ Asra wagte es nicht sich umzudrehen. So schnell sie konnte, verließ sie rückwartslaufend den Raum.

In feinste Seide gekleidet, einen hauchdünnen Schleier vor dem Gesicht, betrat sie wenige Minuten später den Bereich, in dem sie Marik mit seinen Waren vermutete. Sie wusste, dass ihr Vater dieses Verhalten niemals geduldet hätte. Doch hatte sich nicht auch bereits Satamany darüber hinweggesetzt?
Als sie den Hof betrat, wusste sie, dass sie zu spät kam. Es war Ramses, der Satamany ein wundervolles Straußenei aus purem Gold überreichte.

©EHeinze / Juni2018 – Bildquelle:https://unsplash.com/@dermanuskript

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Schnell noch eine Buchvorstellung. Da ich Krimis derzeit über habe, bin ich mal wieder bei den historischen Romanen gelandet. Und weil ich inzwischen davon überzeugt bin, dass sich unter den Kindle unlimited Kostenlosbüchern selten echte Perlen finden (Ausnahmen bestätigen die Regel), suche ich mir nun wieder Bücher aus, die was kosten 😉  Vor ein paar Tagen bin ich auf  “Die Frauenburg” von Marita Spang gestoßen. Der Titel war nun nicht so überzeugend, aber die Bewertungen. Das Buch ist bei Knaur erschienen und kostet schon in der Kindle Version 6,99 Euro. Also habe ich mich getraut und war vollauf zufrieden. Es ist wirklich erstaunlich, dass es doch auch schon im 14.Jahrhundert Frauen gab – historisch belegt – die als Burgherrinnen der Männerwelt erfolgreich trotzten. Loretta von Starkenburg-Sponheim dürfte eine der interessantesten  Frauen des Mittelalters auf deutschem Boden gewesen sein. Erstaunlich, dass ich von ihr vorher noch nichts gehört hatte. Der Roman verknüpft historische Ereignisse mit Fiktion und liest sich spannend, unterhaltsam und lebendig. So müssen historische Romane sein. Eine echte Leseempfehlung meinerseits.

Das mit der Wahl eines Buches, das es nicht als Kindle unlimited Buch gibt, klappt aber nicht immer. Ich habe gerade noch einen weiteren “historischen” Roman zur Rückerstattung eingereicht, der neben seinen 5-Sterne-Bewertungen auch noch allen Ernstes von einer Germanistin und Historikern geschrieben wurde: Die Magd und die Königin – selten so einen unrealistischen Unsinn gelesen. Allerdings nur angefangen und schnell wieder zugeklappt. Lasst die Finger davon.

DWG – Aufgestört

DWG – Aufgestört

Ich habe mir fest vorgenommen, das Schreiben nicht vollständig verkümmern zu lassen. Also gestern mal wieder in das Forum der Schule des Schreibens hineingeguckt und nach den drei Wörtern für die aktuelle DWG gesucht: Bahnhofsmission, Fan, DVD – du lieber Himmel, was für eine Zusammenstellung! Dann musste ich erst einmal Recherche betreiben. Ich hatte nur eine ungenügende Vorstellung von der Bahnhofsmission. Und ich muss sagen, das war wirklich interessant. Letzten Endes habe ich viel mehr erfahren, als ich brauchte, aber das macht ja nichts. Es passt zu meinem Vorhaben, mit den Heften der Schule des Schreibens auch nochmal von vorne anzufangen. Habe ich gestern auch getan und gerade in Heft 1 (GR01) geht es um Informationsbeschaffung und Archivierung. Man braucht als Autor Inspiration und Information gleichermaßen und muss auch mal auf “Eingemachtes” zurückgreifen können. Vieles habe ich am Anfang des Studiums (zu) schnell erledigt, wofür ich mir nun mehr Zeit nehmen möchte.
Gestern habe ich im Mainzauberblog auch kurz etwas über meine Rezensionen bei Amazon geschrieben, über die ich mir immer sehr viele Gedanken mache.

Im Studienheft fand ich ein Zitat von Michael Ende, das mich aufgerüttelt hat. Er schreibt: “Mir scheint, dass jene allzu große Selbstkritik, die manche daran hindert, jemals irgendetwas fertig zu schreiben, nichts anderes ist als eine faule Ausrede, mit der sie ihre Eitelkeit oder Unfähigkeit vor sich oder anderen kaschieren. Man setzt den Anspruch an sich selbst von vornherein so hoch, dass man ihm unmöglich genügen kann, und entschuldigt damit, dass man überhaupt nichts zuwege bringt. Damit ist  man der Kritik anderer entzogen und kann obendrein noch auf weniger Anspruchsvolle herunterblicken.”

Aua, das hat gesessen, und klar, den Schuh musste ich mir doch gleich wieder anziehen. Nun ist es ja nicht so, dass ich noch nie etwas zu Ende geschrieben hätte, aber ich gebe zu, dass ich für ein neues Projekt bei mir die Latte sehr hoch ansetze. Und andere Werke entsprechend bewerte. Zumindest Letzteres sollte ich besser lassen, Ersteres vielleicht auch 😉

Jetzt aber zur DWG (Bahnhofsmission, Fan, DVD)  – diesmal  sogar ziemlich genau die 2.400 Anschläge eingehalten. Viel Spaß beim Lesen.

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Aufgestört

„Greta, mach auf, verdammt!“
Wütend schlug Sascha gegen die Tür des Zimmers, das er sich in  der Wohngemeinschaft mit seiner Freundin teilte.
„Wenn du nicht gleich kommst, bin ich weg. Deinetwegen werde ich das Spiel bestimmt nicht verpassen.“
Sascha, eingefleischter Eintracht Fan, freute sich schon seit Tagen auf das Spiel gegen Schalke, für das er zwei Karten ergattert hatte. Warum zum Henker hatte er die zweite Karte nicht gleich einem Kumpel vertickt?

Ein Schlüssel drehte sich im Schloss. Greta saß vor dem kleinen Fernseher und schaute gebannt auf die Bilder vor ihren Augen.
„Was guckst du denn da? Verdammt, wir müssen los.“
Sein Blick fiel auf die Hülle einer  DVD, die auf dem Boden herumlag.
„Das ist doch der Bahnhof. Und was ist daran so interessant?“
Greta hatte Tränen in den Augen, als sie sich zu ihm umdrehte.
„Das ist die Bahnhofsmission“, flüsterte sie. „Siehst du die Frau da am Tisch. Das ist meine Mutter.“
„Was?“ Sascha starrte entsetzt auf die verwahrloste Frau mit den wirren, grauen Haaren, die mit ihren Händen eine Teetasse umklammerte. Verstört ließ er sich neben Greta auf den Boden fallen.
„Aber wieso … hast du nicht gesagt, sie würde irgendwo auf Ibiza leben? Und wie kommst du überhaupt an diese DVD?“
Die Aufzeichnung begann zu rauschen, Greta drückte auf die Fernbedienung.

„Tobias hat mir das vorhin in die Hand gedrückt, samt Player. Und weißt du, was er gesagt hat? Wie die Mutter, so die Tochter.“ Greta machte nun keinen Versuch mehr, ihre Tränen zurückzuhalten.
„Dieser Scheißkerl!“ Sascha ballte die Fäuste.  Seitdem sich Greta von Tobias getrennt hatte, wurde sie unentwegt von ihrem Ex gemobbt. In der Firma, in der sie früher gejobbt hatte, hatte man ihr wegen seiner üblen Nachrede bereits gekündigt.  Aber das hier? Sascha runzelte die Stirn.
„Ist das wirklich deine Mutter? Wie kommt der Kerl zu diesen Bildern?“
„Ich habe keine Ahnung. Aber unsere Familien waren früher befreundet, bevor Papa …. Er muss sie zufällig gesehen und erkannt haben.“

Greta wischte sich wütend die Tränen aus den Augen, während die schwarze Mascara in kleinen Rinnsalen bis zum Kinn lief.
„Und jetzt verschwinde zu deinem Scheißfußballspiel. Ich will keinen von euch Kerlen mehr sehen.“
Sascha starrte sie einen Augenblick ratlos an, bevor er sich den Fanschal  vom Hals wickelte und Greta fest in die Arme nahm.
„Kommt gar nicht in Frage. Das Spiel kann ich mir auch noch später in der Sportschau ansehen.“

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Bildquelle: https://unsplash.com/@grohsfabian

Mit neuer Motivation im Bullet Journal

Mit neuer Motivation im Bullet Journal

Obwohl es derzeit eigentlich viel zu heiß ist, um sich an den Schreibtisch zu setzen, habe ich mich heute mal mit den Juni-Vorbereitungen im BuJo beschäftigt. Die Schlamperei der letzten Zeit muss aufhören. Und um es gleich mit viel Verve (wie komme ich jetzt bloß auf diesen Ausdruck? Den habe ich bestimmt seit 50 Jahren nicht mehr gehört.) – also gleich mit dem richtigen Elan anzugehen, habe ich sogar mal ein bisschen gemalt. Soweit man das so bezeichnen kann. Und mich auch gleich wieder darüber geärgert, dass ich immer noch nicht schöner schreiben kann 😉 Jedenfalls habe ich auch den Monatsüberblick mal per Hand eingetragen, ganz so wie es Ryder Caroll *** auch ursprünglich mal vorgesehen hatte. Ihr seht das oben im Headerbild.
*** Ryder Caroll = Erfinder des Bullet Journals

Die zweite Doppelseite ist dem Habittracker und einer kleinen Gewichtskurve gewidmet, sowie einer modifizierten Gratitudeseite. Ich nehme mir die Freiheit, hier auch Ärgerliches einzutragen. Vielleicht nur, damit ich mich nach dem Aufschreiben fragen kann: “Und darüber hast du dich tatsächlich geärgert? Nicht wirklich – oder?” Im Moment sind es immer wieder so einige posts in der Weight Watchers Community, über die ich mich sinnloserweise aufrege. Warum zahlen die Leute Geld für ein Programm, dass sie dann schlechtmachen? Und nur deshalb schlecht machen, weil sie nicht begreifen, wie es funktioniert. Und sie begreifen es meistens deshalb nicht, weil sie sich erst gar nicht ernsthaft damit beschäftigen.Wer ernsthaft behauptet, er könne mit dem aktuellen Programm nicht abnehmen, weil er (meistens sie!) tonnenweise Hühnchen, Lachs und Skyr vertilgen muss, dem ist einfach nicht zu helfen. Aber warum rege ich mich darüber auf? Keine Ahnung, aber Dummheit regt mich halt immer auf. Das musste mal gesagt werden.
Bei den Habits habe ich auch “FlyLady” eingetragen und so etwas kryptisches wie “be creative”.  FlyLady steht eigentlich nur für die Ermahnung an mich, weiterhin fleißig auszumisten und Haus & Garten in kleinen Portionen aber dafür regelmäßig in Ordnung zu halten. Ganz sicher werden ich morgens nicht als erstes Schnürschuhe anziehen 😉  Aber die anderen Tipps sind schon gut. Vielleicht beschäftige ich mich alternativ auch noch mal mit der “KonMari”-Methode. Die scheint mir aber ziemlich krass vorzugehen, was das Ausmisten angeht.
Und “be creativ”? Ich will regelmäßig etwas Kreatives machen. Wenn’s mich schon aktuell nicht zum Romanschreiben drängt, dann vielleicht doch mal Handlettering, Basteln, Malen oder von mir aus auch – ach, ich weiß nicht. Es gibt so vieles, das man noch ausprobieren könnte.
Bevor ich dann morgen mein Layout für die erste Juni-Woche anlege, muss ich mir dazu noch ein paar Anregungen holen. Auf alle Fälle kommt der tägliche Wetterbericht mit hinein. Das später mal nachzulesen, ist bestimmt interessant. Es sei denn, dieses Wahnsinnswetter wird tatsächlich zur Regel. Ich will’s nicht hoffen. Heute hatten wir wieder 35°C. Das ist kaum noch auszuhalten. Aber immerhin blieb Frankfurt bisher von Unwettern verschont.

Hatte ich eigentlich schon geschrieben, dass ich den im letzten Beitrag noch gelobten neuen Füller PelikanoUp auch wieder zurückgeschickt habe? Erst dachte ich, er schreibt wirklich gut, aber dann hatte er ständig Aussetzer. Das geht gar nicht. Im Bujo greife ich jetzt wieder zu den billigen Rex Longliners von Aldi, die habe ich in verschiedenen Stärken. Bevor ich mir nochmal einen Füller kaufe – will ich ja immer noch – werde ich dafür in ein Schreibwarengeschäft gehen, in dem man die einzelnen Modelle auch ausprobieren kann. Oder ich schau nochmal bei Michaela Siroka (Between the steps) vorbei, die hat jede Menge Füller getestet.

Filofax Notebook im StartBay-Navigator?

Filofax Notebook im StartBay-Navigator?

Eben wähnte ich mich noch im siebenten BuJo-Himmel, nachdem sowohl mein neues Ledercover von StartBay Notebooks als auch die Amazonbestellungen zusammen eingetroffen waren. Aber inzwischen hat sich Ernüchterung breit gemacht. Das Filofax Notebook (Affiliatlink) – das pinkfarbene weiter unten! –  ist dicker als vermutet und passt nicht zusammen mit meinem Leuchtturm 1917 (Affiliatelink) in das StartBay Ledercover. Das wiederum ist zwar sehr schön, aber von einem dunkleren Grün als ich dachte. Und an dem Filofax stören mich außerordentlich der Geruch nach Plastik und irgendwie auch die Optik. Das sah bei Amazon nicht so nach Plastik aus. Einzig und allein der PelikanoUp Golden Clam (Affiliatelink) in Roségold ist wunderschön und schreibt auch entschieden besser als das Billigteil, das ich neulich bei Rossmann gekauft hatte. Ich hatte zum Notebook noch eine Nachfüllpackung Blätter bestellt, weil es bei der Amazonbeschreibung so klang, als wäre im Buch kaum Inhalt. Dieses Refill habe ich gleich storniert. Es wurde noch nicht versendet. Überhaupt sind die Rückgabemöglichkeiten manchmal das beste an Amazon überhaupt 😉 Ich denke, ich werde auch das Notebook von Filofax zurückschicken. Die Sache mit den herausnehmbaren Blättern finde ich zwar toll. Das war auch der einizige Grund, es zu bestellen, aber bei mir liegen schon viel zu viele angefangene Notizbücher herum. Meine dünneren Notizbücher von Leuchtturm passen auch farblich viel besser zum dicken LT 1917 und den Ledercovern, wie man im Beitragsbild oben unschwer erkennen kann.

Filofax Notebook (pink) und der neue StartBay Navigator
Ich finde, auf dem Foto sieht das Filofaxteil wieder ganz nett aus. Aber nicht, wenn man es in der Hand hält.

Bleibt das Ledercover, der “Navigator” von StartBay – eindeutig das teuerste Teil. Sicher könnte ich auch das zurückschicken. Aber ich mag es und sicher werden sich im Laufe der Zeit auch viele dünne Notizbücher ansammeln, die ich dann gut darin – oder dem Braunen, das ich schon habe – archivieren kann. Anders als in die Traveller Notebooks oder den X17 passen dort schließlich alle normalen A5 Hefte hinein.

Ja, so kann es kommen – nicht immer fallen die Sachen so aus, wie man sie sich vorstellt.
Zufrieden bin ich momentan aber damit, dass ich das Bullet Journaling überhaupt wieder aufgenommen habe. Und die “Magische Küchenspüle” (Affiliatelink) der FlyLady Marla Cilley hat mich schon mächtig auf Trab gehalten. Ein Teil des Hauses erstrahlt bereits in neuem Glanz – vor allem natürlich die … Küchenspüle *gg*. Leider habe ich mir aber offenbar auch bei der Gartenarbeit irgendeinen oder mehrere Muskel im Rücken gezerrt. Das tut bei manchen Bewegungen höllisch weh und war nicht geplant. Wenn das in den kommenden Tagen nicht besser wird, muss ich wohl mal zum Orthopäden. Ich habe nämlich noch ‘ne Menge vor. Wenn man erst mal angefangen hat …

Für das BuJo habe ich seit langem mal wieder ein bisschen bei anderen Leuten gestöbert. Tiny Ray of Sunshine hat eine ewig lange Liste mit Ideen, was man im BuJo unterbringen kann. Das klingt im ersten Moment vielleicht albern. Auch ich habe schon gedacht, wozu ein BuJo, wenn ich nicht weiß, was ich reinschreiben soll? Aber ich finde z.B. die Liste gut, in der man notiert, wann man bestimmte Aufgaben oder Dinge das letzte Mal erledigt hat (When did I last?). Ich werde da mal eintragen, wann ich das letzte Mal meine fürchterlichen Gardinen gewaschen habe (gestern). Davor drücke ich mich nämlich gerne, weil das ganze Drumherum (typische Ikea-Konstruktion) so abschreckend ist. Aber auch bestimmte Ausflüge werden bei mir immer seltener. Und das ist schade. Man muss sich ab und zu aus seiner Komfortzone herausbegeben. Auch das Traumtagebuch (Dream Log) finde ich gut. Hin und wieder denke ich, dass ich aus manchem meiner Träume einen großartigen Thriller schreiben könnte. Und die Wunschliste! Wie oft bestelle ich was bei Amazon und überlege, wie ich die 29 Euro voll bekomme, um das Porto zu sparen, und mir fällt nichts ein. Nun hat zwar auch Amazon selbst solche Listen, aber die benutze ich fast nie.

So, das war’s mal wieder zum Thema Bullet Journaling bzw. Geld ausgeben für Dinge, die der Mensch nicht braucht (und manchmal eben auch weniger schön und praktisch sind, als man dachte.). Draußen zieht wohl gerade wieder ein Unwetter auf. Mal schnell alles dicht machen.