Bullet Journaling

Text übernommen aus dem Mainzauber-Blog: https://mainzauber.de/2017/06/18/versuch-irrtum-neues-bujo/

Da fange ich also mitten im Juni ein neues Bullet Journal an. Anfang des Monats habe ich eine kleine Einführung ins Bullet Journaling gegeben. Bei Bedarf bitte HIER nachlesen. Ich habe dort auch etwas über den Leuchturm 1917 und diverse Ringbücher erzählt. Vor knapp einem Jahr bin ich mit einem limonengrünen LT (Leuchtturm 1917) gestartet, fand das auch supertoll, aber irgendwann auch etwas unpraktisch. Als das Teil voll war, blieb mir ein neuer, leerer LT übrig, denn ich bin in meinen Filofax Malden umgezogen und im Verlauf der letzten Monate in weitere Ringbücher. Das war wie ein Fieber, das mich vor allem in den ersten Monaten im Griff hatte. Seit Dezember bin ich im Paperchase “Gothic Garden” geblieben – tja und seit Mai tut sich nicht mehr viel. Aber das ist gar nicht gut.

Neuanfang

Ich vermisse das Bullet Journaling aus mehreren Gründen: Ohne das Teil bin überaus undiszipliniert, und das tut mir nicht gut. Und ich mag nachlesen können, was sich in den letzten Wochen so abgespielt hat. Denn nicht alles wird gebloggt. Gerade die privaten Sachen bleiben beim Bloggen außen vor. Außerdem finde ich in einem Tagebuch schneller etwas wieder als auf meinem Blog – vor allem, wenn ich gerade mal wieder einen gelöscht habe 🙁

Es geht in den Leuchtturm zurück, Leute! Ich habe ja noch das das beerige Stück vom letzten Sommer – eine tolle Farbe übrigens. In einem Notizbuch schreibt es sich einfach besser als in einem Ringbuch. Und ich mag das “Buchgefühl”. Wenn es voll ist, dann hat man etwas geschaffen, das man gerne aufhebt und ins Regal stellen kann. Die Nachteile habe ich natürlich auch erwähnt, aber ich habe inzwischen eine neue Idee. Für den Urlaub hatte ich mit einem Travelers Notebook experimentiert. Ihr kennt vielleicht die Midoris. Ich finde das System mit den herausnehmbaren Heften gut. Mein Websters TN war mir aber zu schmal. In den Heften mochte ich nicht schreiben. Ich habe wirklich viel experimentiert und noch mehr Geld ausgegeben. Okay, ein Hobby braucht der Mensch, und vermutlich werde ich versuchen, die teuren Filofaxe wieder zu verkaufen. Nun also wieder Journaling im Leuchtturm. Aber ich suche immer noch nach der “eierlegenden Wollmilchsau”. Und nun bin ich auf die Idee gekommen, das Midori-System mit dem Leuchtturm zu verbinden. Will sagen, mein LT wird um Listen und alle die Sachen erleichtert, die ich nicht am Ende jedes BuJos wieder im nächsten LT anlegen will. Es wird also minimal zwei Notizbücher geben, die ich in ein schönes Ledercover stecken werde, das dem Midori-Prinzip folgt. Wie das funktioniert zeige ich euch, wenn das Teil da ist. Es kommt nämlich aus England.  Alternativ hätte ich in den USA bestellen müssen. Ich habe in Deutschland nichts ähnliches in DIN A5 gefunden. Wenn ihr wollt, dürfte ihr aber schon mal durchs Schlüsselloch gucken: Navigator Paisley

Zweimal Bullet Journal im Leuchtturm: Gut gefüllt der Erste vom letzten Sommer, noch jungfräulich der Neue. Das Inhaltsverzeichnis wird sich schnell wieder füllen. Das und die Seitenzahlen machen den LT so perfekt.

Einen Jahreskalender brauche ich am Anfang unbedingt, bin aber nach wie vor zu faul, den mit der Hand selbst zu schreiben. Diesen hier habe ich bei “einfachundkreativ.de” gefunden – vielen Dank dafür. Nur die Kalenderwochen habe ich per Hand nachgetragen. Solche Sachen drucke ich mir auf Etiketten und klebe sie einfach ein.

Was nun schon drin steht, das sind meine Vorhaben bis Ende Juni (und darüber hinaus) und mein Tracker ebenfalls bis zum Monatsende. Der fällt jetzt extrem übersichtlich aus, weil es ja gar nicht mehr so viele Tage sind. Normalerweise sieht so ein Tracker anders aus. Ab morgen geht’s dann im ordentlichen BuJo-Stil mit der neuen Woche los. An der Umsetzung bin ich geistig noch dran. Mal schaun, was draus wird. Ich werde euch teilhaben las

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Text übernommen aus Mainzauber-Blog:

Motivation gesucht – Motivation gefunden. Hoffe ich doch. Mir geht es in diesem Monat wie dem Wetter – ein ewiges Auf und Ab. Aber das liegt vermutlich auch mit an eben diesem Wetter. Jetzt in der Monatsmitte habe ich mich zu einer kritischen Bestandsaufnahme aufgerappelt und die gefällt mir zunächst nicht. Vor allem nicht, wenn ich mir so meine nichtvorhandene Fitness und mein Gewicht angucke. Beides hängt ja auch eng zusammen. Angefangen hat das ganze Dilemma mit dem schlechten Wetter im Andalusienurlaub, der nachfolgenden heftigen Erkältung und der doofen Frauengeschichte. Das alles hat mich irgendwie runtergezogen und ich habe mich bis heute nicht wirklich davon erholt. Das geht soweit, dass ich versucht bin, meine Trägheit auf mein Alter zu schieben. Ich lese hier ja oft genug, dass ich mich zu sehr fordern würde. Aber stimmt das wirklich? Wenn ich mir überlege, dass ich theoretisch die Chance habe, noch dreißig Jahre zu leben, dann liegt noch knapp ein Drittel meiner Lebenszeit vor mir. Und die möchte ich doch bitteschön so gesund und fit wie möglich verbringen.

Bullet Journal

Mein Bullet Journal sollte von Anfang an ein Motivationshelfer sein. Das funktioniert aber auch nur, solange man es entsprechend nutzt. So sehr es mir momentan gefällt, wie ich mich jetzt im neuen Traveler’s Notebook-System (Navigator) mit altem Inhalt (Leuchtturm) eingerichtet habe, so wenig nutze ich es als Motivationshilfe. Eher als Tagebuch. Auch nett, aber hilft nicht wirklich. Von meinen mich motivierenden YouTuberinnen bleibt als einzige Michaela von “Between the steps”, die wirklich interessante Ansätze bietet. Heute habe ich den neuen Wochenplan angelegt und einen Monatsrückblick gestartet. Für die zweite Monatshälfte und darüber hinaus habe ich wieder gute Vorsätze: Zwölf Wochen für die Fitness. Auch diese Idee geht auf Michaela zurück. Und so sieht die zweite Julihälfte in meinem Bullet Journal aus:
KW29_bullet-journal
Diese Wochenaufteilung benutze ich jetzt schon eine ganze Weile und sie gefällt mir nach wie vor. Auch die kleinen Tracker finde ich sehr gut. Die Rubrik “Meal Planning” wird allerdings durch exaktere Pläne erweitert. Ich habe mir vorgenommen, wieder Tagespläne im WeightWatcher Stil anzufertigen. Die einzelnen Blätter stecke ich dann in die Klarsichthüllen, die sich vorne im Travelersbook befinden.

12wochenfitness
Das hier ist eine Seite nach dem Beispiel von Michaela. Wo bei mir “Pilates” steht, steht bei ihr “Yoga”, aber das kann man ja machen, wie man will. Pilatesübungen tun mir persönlich sehr gut. Wenn ich lange nichts gemacht habe, ist das immer wieder ein guter Einstieg. Ich habe dafür eine DVD, aber keine Ahnung mehr, wo ich die herhabe. Kann sein, dass ich sie mal bei QVC bestellt habe. Bei Ausdauer habe ich mir eine Mischung aus Walken, Radfahren und vielleicht auch mal wieder Schwimmen vorgenommen. Wenn es wieder heiß werden sollte. Im Moment ist es morgens ja echt kalt! Für Cardio habe ich diverse DVDs, auch Zumba. Und im Internet wird ja auch alles mögliche angeboten – von Anfänger bis Fortgeschrittene. Unter meinen Favoriten habe ich mir z.B. Fitness Blender gespeichert. Dort kann man kostenlos sehr schöne Work-Outs abrufen. Das ist auf Englisch, aber man guckt sich ja die Videos an, sollte also kein Problem sein. Allerdings empfehle ich für Pilates oder Yoga schon zunächst deutschsprachige Videos, wenn man damit noch gar keine Erfahrung hat. Noch besser wäre sicher ein Kurs (oder – wer das nötige Kleingeld hat – natürlich ein Personaltrainer. Aber wir sind ja alle keine Promis.). Entspannung bedeutet bei mir Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder einfach eine Mischung aus allem einschließlich Fantasiereisen. Das fällt mir am leichtesten. Darin habe ich früher selbst Kurse gegeben. Wenn ihr euch an meine früheren Beiträge im alten Blog zum Thema Miracle Morning erinnert, dann wisst ihr, dass das dort zur Morgenroutine gehört. Macht für mich wenig Sinn. Wenn ich morgens aufwache, bin ich entspannt. Deshalb am besten, wann immer es Körper und Geist brauchen.

Am linierten Papier seht ihr schon, dass ich diese Liste nicht im Leuchtturm untergebracht habe, sondern im Rhodia Notizbuch. Das ist für alles gedacht, was mir auch im Navigator Cover erhalten bleiben soll, wenn der Leuchtturm voll ist. Hier habe ich ebenfalls einen Index und muss mir nur die Seiten selbst nummerieren. Aber das ist auch kein Problem. Sicher wird auch das Rhodia irgendwann mal voll sein, aber so schnell geht das nicht.
Seite 13 – Gedanken zum neuen Krimi – ist allerdings Blödsinn. Da wäre das Notizbuch wirklich schnell voll. Diese Sachen sind weiterhin Teil meiner Tagebuchseiten im Leuchtturm. Aber Fehler macht man immer. Und da ich nur zwei Seiten dafür reserviert habe, ist das auch nicht schlimm. Falls ihr euch fragt, was sich auf der Seite 3 befindet: Das sind einfach mal Notizen zu Sachen, die ich gerne und viel zu selten mache. Wenn ich mal einen Durchhänger habe, kann ich mir das angucken und finde hoffentlich etwas, das sich spontan unternehmen lässt.

So, das war’s dann wieder. Eine Stunde Pilates habe ich heute schon gemacht. Und es hat mir wirklich gutgetan. Die Motivation ist also da. Ich kann euch dann ja hin und wieder berichten, wie es weitergeht.

Nachtrag: Das ist mein künftiger Wochenplan nach dem WeightWatcher-Tagebuchprinzip

Ich weiß, dass ich beim letzten Mal Weight Watchers 26 points pro Tag zur Verfügung hatte. Davon gehe ich weiterhin aus. Die 49 Wochenextrapunkte sind wohl für die meisten Frauen gleich. Ich habe mir das Blatt in DIN A5 jetzt doppelt auf eine DIN A4 Seite gepackt. Die Rückseite lasse ich zunächst mal leer für Rezepte etc. Man könnte aber beim Ausdrucken das Papier auch einfach rumdrehen und hätte dann vier Wochen auf einem Blatt. Die echten Tagebuchseiten von WW lassen pro Tag natürlich sehr viel mehr Platz. Aber mit ein paar Abkürzungen reicht mir das. Wer diesen Plan ausdrucken will, darf das gerne machen (Rechtsklick). Oder gleich das DIN A4-Blatt: >>> Download. Es hilft natürlich nur demjenigen, der sich mit den WW-Punkten bereits auskennt.