Geschafft? Schaun wir mal . . .

Geschafft? Schaun wir mal . . .

Noch traue ich der Sache nicht. Aber so ganz allmählich sollte ich die Fehler ausgemerzt haben. Das war nun heute der dritte Korrekturdurchgang. Morgen werde ich nochmal kurz drüberschaun, dann wird hochgeladen. Das Taschenbuch will schließlich auch noch formatiert werden. Ist das Bild nicht großartig? Ich habs von unsplash.com. Fotograf ist David Clode.

Nachtrag 1: Es war gut, der Sache noch nicht zu trauen, lauerte doch hinter der nächsten Ecke noch ein schlimmer logischer Fehler. Ich sag nur „Mittelalter und Ritter mit Gabel“. Nein, Ritter kommen in meinem Krimi nicht vor, aber … Ich korrigiere das jetzt und gut ist. Man muss ja nicht alles verraten.

Nachtrag 2: Okay, anfüttern und dann nichts verraten gilt nicht. Bei der Sache mit dem Ritter und der Gabel geht es um peinliche Recherchefehler. Es soll wohl mal einen historischen Roman gegeben haben, in dem der Autor die Ritter zu einer Zeit mit Gabeln speisen ließ, als man diese noch gar nicht kannte. Etwas ähnlich Dummes ist mir passiert, aber gerade noch rechtzeitig aufgefallen. Haben Sie in einem deutschen Fernsehkrimi schon jemals gesehen, dass ein Toter im Leichenwagen vom Tatort weggefahren wurde? Also ich nicht. In englischen Krimis bekommt man das dagegen durchaus zu sehen. Bei uns sieht man – jedenfalls in meiner Erinnerung – immer nur Notarzt- oder Rettungswagen und Sanitäter. Und so kamen denn auch prompt in „Vergangen heißt nie ganz vorbei“ Sanitäter vor, die eine Leiche abtransportieren sollten. Geht gar nicht!!! In der Realität werden in Notarztwagen keine Leichen transportiert. Angeblich geht das soweit, dass während des Transportes Verstorbene im RTW bis zum Eintreffen im Krankenhaus auf Teufel komm raus reanimiert werden. Oder der RTW anhalten und den Toten einem Bestatter übergeben muss. Das war mir auch neu. Die Sanitäter wurden in meinem Roman gestrichen. Und wenn Sie das alles genauer wissen wollen, dann sehen Sie sich mal auf dem Bestatter Weblog um. Ja – auch das gibt es. Ist schon ein bisschen makaber, aber auch interessant.

Was Konfuzius schon wusste

Was Konfuzius schon wusste

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden,
wer entscheidet, findet Ruhe,
wer Ruhe findet, ist sicher,
wer sicher ist, kann überlegen,
wer überlegt, kann verbessern.

Konfuzius (551 – 479 v. Chr.), chinesischer Philosoph

Er hat so recht! Seit Tagen kribbelt es mir in den Fingern, den letzten Button zu drücken und mein neues Buch endlich, endlich bei Amazon hochzuladen. Irgendwann hat man das Korrekturlesen, den Rotstift, das Nachbessern einfach nur noch satt. Aber auf der anderen Seite will man – will ich – ja auch etwas Gutes abliefern. Der zweite Roman soll inhaltlich nicht schlechter werden als der erste. Und was Rechtschreibung und Zeichensetzung an geht . . . nun ja, auch diesmal bin ich meine eigene Lektorin und Korrektorin. Noch muss es so gehen. Die Verkaufszahlen erlauben noch keine Wahnsinnsausgaben. In mein Coverbild habe ich mich zumindest schon verliebt. Auch da wird es sicher wieder Leute geben, die irgendwas von „völlig unprofessionell“ murmeln werden. Sei’s drum.
Gestern musste ich mich hinaus in die Natur begeben. Das ist für mich nach wie vor die beste Möglichkeiten abzuschalten und zu mir selbst zu finden. Danach geht es dann auch wieder ans Manuskript zurück.