Newsletter – ein Experiment

Newsletter – ein Experiment

Ich starte einen Versuch: Bringt es mir als Autorin etwas, wenn ich potentiellen und bereits vorhandenen Lesern einen Newsletter anbiete? Angeblich ist der Newsletter DAS Marketinginstrument schlechthin. Ich kann es mir noch nicht so recht vorstellen, denn wer meinen Newsletter abonnieren soll, muss ja auch erst einmal diesen Blog kennen. Andererseits experimentiere ich ja gerne und vielleicht kann ich mit einem monatlichen Newsletter – ein Brief per Email, der informiert und kleine Überraschungen enthält – tatsächlich auch einen Mehrwert anbieten.

Newsletter – wie funktioniert das?

Ein Newsletter muss abonniert werden. Das heißt, ich hole mir als Anbieter die Erlaubnis eines Interessenten ein, ihm regelmäßig eine Mail zu schicken. In Deutschland ist dafür das  Double-Opt-in-Verfahren vorgeschrieben. Es funktioniert wie folgt:
Im ersten Schritt trägt der Interessent seine E-Mail-Adresse in ein Anmeldeformular ein und sendet das Formular ab. Das System – ich benutze „Mailchimp“ – verschickt unmittelbar danach eine Bestätigungs-E-Mail an die übermittelte E-Mail-Adresse. In dieser Bestätigung-Mail wird der Empfänger gebeten, durch einen Klick ein zweites Mal zu erklären, dass er auch wirklich E-Mails von mir erhalten möchte. Nur wenn der Interessent auch diesen Schritt mitmacht, wird seine E-Mail-Adresse bei mir eingetragen.

Ich erkläre das hier so genau, weil ich heute am ersten Tag feststelle, dass ich von mehreren Lesern gehört habe, dass sie den Newsletter abonniert haben, aber nur ein Teil davon bei mir eingetroffen ist. Noch kenne ich die Ursache dafür nicht. Ich mache mal ein paar Screenshots, indem ich meinen eigenen Newsletter abonniere.

Das hier – oder so ähnlich – ist die Bitte um die Verifizierung Ihrer Anmeldung.

Zwischenschritt:

Und erst wenn Sie eine solche Bestätigung bekommen haben, sind Sie auch wirklich drin im Verteiler. Hier finden Sie auch die Möglichkeit den Newsletter wieder zu kündigen.

Und auch hier wieder dieselbe Vorgehensweise, abbestellen mit dem Double-Opt-in-Verfahren.

So in etwa muss die ganze Anmeldung laufen. Ich hoffe, dass dieser Beitrag nützlich war. Für diejenigen, die sich vielleicht ebenfalls für die Einrichtung eines Newsletters interessieren, noch folgender Hinweis: Mailchim ist englischsprachig. Es muss also viel Text angepasst werden, wenn man seine Leser in deutscher Sprache ansprechen möchte. Mailchimp wird ab 2000 Abonnenten (für mich) kostenpflichtig, aber die muss man als Autor erst mal erreichen. Ich denke, das wird mir so schnell nicht passieren. Als deutschsprachige Alternative gibt es das Programm Klick-Tipp. Das ist aber vom ersten Abonnenten an kostenpflichtig (bezieht sich immer auf Versender!).

Ich kann die Videos von Frank Katzer zum Thema Mailchimp wärmstens empfehlen. Angefangen hatte ich zunächst mit den Erklärvideos von Katharina Lewald, die mittendrin nur noch als kostenpflichtige Varianten angeboten werden, ohne dass dies ab dem ersten Video klar war. Das hat mich doch ziemlich geärgert. Ich habe gar nicht nachgeschaut, was der Kurs kosten würde, weil ich denke, sowas macht man einfach nicht. Trotzdem möchte ich diese Videos hier erwähnen, denn gut gemacht sind sie allemal.

Erster Newsletter

Ich werde in den nächsten Tagen einen ersten Newsletter an die bisher eingetragenen Abonnenten verschicken. Das ist praktisch ein Probelauf. In Zukunft will ich die E-Mails grundsätzlich zum Monatsanfang versenden. In diesem Monat kann es somit passieren, dass jemand, der sich am 30.September anmeldet, zwei NL hintereinander bekommt. Das ist dann aber eine Ausnahme.

Für das Headerbild oben habe ich eine Grafik von freepik.com Designed by Freepik benutzt – danke.

 

Auch fertig: Taschenbuch der „Düne“

Auch fertig: Taschenbuch der „Düne“

Endlich fertig – nun darf ich durchatmen. Nachdem E-Book und Taschenbuch von „Vergangen heißt nie ganz vorbei“ fertig waren, war es mir ein Bedürfnis „Mord in der Schwanheimer Düne“ zu überarbeiten und mit einem neuen Cover zu versehen. Das E-Book war auf Amazon schnell ausgetauscht. Beim Taschenbuch kam es zu höchst seltsamen Zwischenbefunden. Der kurioseste war der, dass gestern beim „Blick ins Buch“ vorne das alte Titelbild gezeigt wurde, hinten bereits das neue. Keine Ahnung, wie so etwas überhaupt möglich ist. Aber offenbar teilt Amazon die Coverdatei auf. Müssen sie ja wohl, denn sonst wäre diese Art der Darstellung gar nicht möglich. Aber nun ist alles okay.

Ein kleiner Italiener

Ein kleiner Italiener

. . . oder: Souvenir vor der Tür.

Aus dem früheren Blog kennen Sie / kennt ihr sicher noch die sehr kurzen Drei-Wort-Geschichten (2.400 Anschläge maximal). Nachdem ich nun mit dem neuen Roman fertig bin, mische ich wieder fleißig in der Schule des Schreibens mit. Die letzte DWG – Aufgabe bestand aus den Wortvorgaben: Casino, Bruder und Ampel. Und das ist bei mir daraus geworden.

Souvenir vor der Tür

Paolo! Ich glaub‘ es nicht. Er steht einfach vor meiner Tür. Mich trifft fast der Schlag. In Erwartung des DHL-Menschen habe ich ihm geöffnet – ungekämmt und in meinen ältesten Schlabberhosen. Oh shit! Am liebsten würde ich ihm die Tür wieder vor der Nase zuknallen. Drei Wochen Urlaub in Limone und abends habe ich mich für ihn aufgebrezelt ohne Ende. Er war aber auch eine Sahneschnitte unter den Animateuren! Vor meinem inneren Auge erscheinen der Gardasee, Paolos braungebrannter Body, Sixpack inbegriffen und … Halt, stopp!
Hier in Frankfurt sieht die Sache etwas anders aus. Er hat sich zweifellos fein gemacht, was mein eigenes Outfit noch unmöglicher erscheinen lässt. Aber irgendwie wirkt er kleiner als noch vor ein paar Wochen. Und was zum Teufel will er hier?

„Paolo?“
„Hi Sophia. Darf ich reinkommen?“

Der Knabe überreicht mir doch tatsächlich eine langstielige rote Rose. Ein ungläubiger Blick wandert allerdings von meinem Gesicht über das nicht mehr ganz saubere T-Shirt zu den besockten Füßen und wieder zurück.

„Äh – ja, natürlich. Ich bin bloß nicht, also …“ Ich schaue etwas betreten an mir herunter.

Aber mein italienischer Urlaubsflirt steht schon im Flur. Und er hat einen Koffer dabei. Ich denke an unseren letzten Abend. Ich habe ihn regelrecht abgeschleppt. Und – jetzt fällt es mir wieder siedendheiß ein -, dass ich ihn nach dieser unvergesslichen Nacht quasi eingeladen habe. Also sollte es dich mal nach Frankfurt verschlagen …

„Ja dann komm mal rein. Magst du was trinken? Setz dich doch erst mal.“
Ich nehme ihm Rose und Koffer ab und zerre ihn in Richtung Wohnzimmer, bevor ich mich in die Küche rette.

„ … und mein Bruder hat mir seinen Job im Casino vermacht. Giulia ist nämlich schwanger, weißt du? Und ich dachte, ich kann bestimmt erst mal bei dir wohnen, bis ich in Bad Homburg ein Zimmer gefunden habe. Was meinst du, cara mia?“

Ich schaue aus dem Fenster auf die Straße. Da unten stauen sich die Autoschlangen vor der Ampel. Ich muss nachher noch den Aushilfsjob klarmachen. Das ist die Frankfurter Realität. Der Gardasee ist weit. Wie komme ich da bloß wieder raus?

„Ähm – Paolo?“ Wo zum Teufel ist er hinverschwunden?“
Im Bad rauscht das Wasser. Paolo hat die Tür nicht abgeschlossen. Wie er da unter der Dusche steht … Mir wird auf einmal heiß. Ich glaube, ich könnte auch eine Dusche vertragen. Und dann sehen wir weiter.

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Wenn ich da jetzt ein Cover für bräuchte … *lol* – Amazon ist voll von sogenannten „Romance“-Stories, deren Cover mit braungebrannten Sixpackbodies verziert sind. Ist nicht mein Stil. Aber irgendwie könnte ich mir schon vorstellen, aus dieser Ausgangslage irgendwas Größeres zu machen. Könnte ja durchaus etwas anspruchsvoller ausfallen.

 

Taschenbuchausgabe von „Vhngv“ freigegeben!

Taschenbuchausgabe von „Vhngv“ freigegeben!

„Vhngv“ steht natürlich für „Vergangen heißt nie ganz vorbei“, den zweiten Band der Bea Baumann Reihe. Gerade eben kam Hermes, der Götterbote, und brachte mir das erste Taschenbuchexemplar vorbei. Ich war wegen der Schriftgröße etwas im Zweifel, bin nun aber sehr zufrieden. Die Schrift ist eine Spur größer als bei „Mord in der Schwanheimer Düne“. Das erhöhte die Druckkosten und das Buch kostet nun 10,99 Euro anstelle von 9,99 Euro. Aber wenn man es in die Hand nimmt, macht es einen richtig wertigen Eindruck. Taschenbuch und E-Book (2,99 Euro) können nun gerne bestellt werden. Über Feedback und Rezensionen würde ich mich sehr freuen.

Leider hat es Amazon bisher noch nicht geschafft, die Neuauflage des Taschenbuches von „Mord in der Schwanheimer Düne“ einzustellen. Man sieht am Cover und an der Auflage, dass nach wie vor die alte Version angeboten wird. Anders beim E-Book. Da bekommen Sie bereits die neuste Version. Wenn das Taschenbuch aktualisiert ist, sollte dort hinter dem Titel auch – Bea Baumann 1 – stehen. Die Schriftgröße bleibt hier unverändert. Das Taschenbuch von „Mord in der Schwanheimer Düne“ wird also nach wie vor 9,99 Euro kosten.