Eins abgeschlossen, eins angefangen, eins im Sinn ;-)

Eins abgeschlossen, eins angefangen, eins im Sinn ;-)

So kann’s kommen. Erstens haben wir nach Frühling im Februar wieder Winter im März. Zweitens wollte ich nach dem dritten Bea Baumann keinen weiteren Krimi aus dieser Reihe schreiben. Was mache ich? Ich tu es trotzdem wieder. Die Idee kam spontan und genau genommen wird es auch kein vierter Bea Baumann Krimi. Denn meine bisherige Protagonistin weilt mit Ehemann KHK Lorenz Winkler in den USA. Also muss das Team des KK11 verändert werden. Und mit einem neuen Leiter wirds wieder spannend.

In der Zwischenzeit ist “Die Tote aus der Nidda” auf dem Weg nach Leipzig – hoffe ich. Das Angebot kam von Papyrus Autor. Sie wollen das Buch an ihrem Stand auf der Leipziger Buchmesse ausstellen. Dazu muss es erstmal nach Berlin. Ich hoffe, das klappt zeitlich alles noch. Wäre ich etwas professioneller aufgestellt, wäre ich selbst auch nach Leipzig gefahren. Irgendwann kommt das auch noch. Für 2019 nehme ich mir aber die Frankfurter Buchmesse ganz fest vor.

“Unboxing” – die ersten Taschenbücher ausgepackt.

Im Hinterkopf weiterhin die Rungholt-Saga. Aber kann man zwei Bücher parallel schreiben? Ist vermutlich eher ein Wagnis. Aber ich bleibe dran. Nun habe ich mir erst einmal einige Exemplare eines neuen Kriminal Magazins bestellt. Das aktuelle habe ich gestern im Bahnhofskiosk entdeckt. Eigentlich wollte ich die Crime, habe sie aber nicht bekommen. Das andere Heft finde ich aber sogar besser. Es behandelt ausschließlich deutsche bzw. europäische Fälle. Bei der Crime finden sich sehr oft Fälle aus den USA oder sogar Asien. Als Inspiration nicht unbedingt mein Ding. Ich habe das Heft heute beim Einkaufen entdeckt und fand mich in meiner Wahl bestätigt.

Ihr wundert euch über das Headerbild? Ein Buchfink auf einem Bücherblog? Während ich hier am Bloggen war, flog das kleine Buchfinkweibchen gegen die Scheibe unseres Wintergartens. Armes Kerlchen. Es lag betäubt auf der Terrasse. Das ist selten. Wenn so etwas bisher mal passiert ist, glücklicherweise selten, ist der Vogel meistens sofort weitergeflogen. Ich habe den Vogel vorsichtig auf den Gartentisch gesetzt, ein bisschen angepustet und ihm Wasser hingestellt. In den nächsten zehn Minuten konnte ich dann beobachten, wie er sich zusehends erholte und schließlich weggeflogen ist. Puhhh!


Immer wieder denke ich über den Sinn und Zweck eines neuen Newsletters nach. 2017 hatte ich damit angefangen, 2018 wieder eingestellt. Ich hatte den Eindruck, er macht keinen Sinn, weil ich alles, was ich mitteilen möchte, entweder blogge oder auf Facebook poste. Angeblich ist es ein wichtiges Marketinginstrument. Aber ich finde viele Newsletter, die ich bekomme, überflüssig bis nervig. Ich denke, ich werde weiterhin darauf verzichten.

Die Tote aus der Nidda “in trockenen Tüchern” ;-)

Die Tote aus der Nidda “in trockenen Tüchern” ;-)

Nun ist es geschafft! “Die Tote aus der Nidda” – ein neuer Bea-Baumann-Krimi, jetzt auch als Taschenbuch bei Amazon erhältlich.

Bei der Covergestaltung habe ich das Motiv der Vorderseite diesmal spiegelverkehrt und leicht verändert auf der Rückseite fortgesetzt. Mir gefällt das Ergebnis richtig gut. Euch hoffentlich auch 😉

Zusammen mit dem Erscheinen des Taschenbuches ist es mir auch gelungen, dass der Support beim E-Book die korrekte Seitenzahl (256 Seiten) eingetragen hat und außerdem Korrekturen möglich waren. Das war mir wichtig, denn ich habe beim Überarbeiten des Taschenbuches ein paar Fehler entdeckt, die ich auch im E-Book berichtigen wollte. Alle Käufer des E-Books, die sich die erste Auflage heruntergeladen haben, können auf ihrem Konto in “Meine Inhalte & Geräte” gehen und dort kostenlos eine Aktualisierung downloaden. Vielen Dank an das Amazonteam dafür.

Ein Ärgernis gibt es dennoch. Amazon hat neue Richtlinien bei den Rezensionen eingeführt. Man muss seit einiger Zeit als Amazonkunde einen aktuellen Umsatz von mind. 50 Euro vorweisen können, um überhaupt eine Bewertung schreiben zu dürfen. Einerseits eine ziemliche Frechheit, andererseits soll es wohl verhindern, dass Gefälligkeitsrezensionen für 5 Euro gekauft werden. Na, ich hoffe, dass einige von euch auch sonst ab und zu bei Amazon einkaufen – ich weiß, es gibt auch richtige Amazon-Hasser – und dass ihr, falls ihr mein Buch lest, mir dann auch eine Rezension schreiben dürft. Ich würde mich freuen.

Haiku – mal über den Tellerrand geguckt

Haiku – mal über den Tellerrand geguckt

Durch die Schule des Schreibens und auch über Facebook fühle ich mich anderen Menschen der schreibenden Zunft verbunden. Mit einigen von ihnen hat man sehr guten Kontakt, mit anderen weniger – wie eigentlich immer im Leben. Warum sollte ich meinen Blog nicht auch einmal nutzen, um andere Autoren vorzustellen? Vor allem, wer Nischen bedient, hat es schwer, ein größeres Publikum zu finden.

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Heute möchte ich Antje Steffen vorstellen, die bereits einige Bücher den japanischen Haiku gewidmet hat. Sie veröffentlicht ihre Bücher bei Books on Demand – BoD: Momente des Lebens – Lebensmomente 

Antje Steffen, geb. 1969, schreibt seit vielen Jahren Geschichten und Gedichte. Als sie die Haiku-Dichtung für sich entdeckte, war sie fasziniert von deren Möglichkeiten und schreibt seitdem regelmäßig Haiku.
Außer ihren Haiku-Büchern hat die Autorin Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien veröffentlicht und bisher vier Romane bei BOD herausgegeben. Eine weiteres Buch handelt von ihrem Weihnachtsschneemann Snowy.

Ihr neustes Buch ist Momente des Lebens – Lebensmomente Band 3: Auch in diesem Buch hat die Autorin Haiku zusammengestellt, die im Laufe der Monate entstanden sind. Zwischen den Haiku befinden sich Fotos, die die Autorin im Garten, Wald und im Urlaub gemacht hat. Auf der BoD -Seite sind Leseproben vorhanden.

Was genau sind Haiku? Haiku ist eine traditionelle japanische Gedichtform, die aber inzwischen überall auf der Welt bekannt ist. Japanische Haiku bestehen meistens aus drei Wortgruppen von 5 – 7 – 5 Lauteinheiten. Diese Lauteinheiten werden bei uns mit Silben gleichgesetzt. Das macht das Haiku im Deutschen oft ein wenig holprig. Auch andere Länder sehen die Silbenzahl deshalb nicht gar so eng. Es sind offene Texte, die meist von der Natur handeln. In meinem Haiku, das ich in das Headerbild eingefügt habe, habe ich mich an die traditionelle Anzahl der Silben gehalten. Schönere Miniaturgedichte im Haikustil entstehen aber meiner persönlichen Meinung nach in deutscher Sprache, wenn man die Vorgaben lockerer handhabt.

Neben dem Haiku gibt es auch das Senryū, eine sehr ähnliche Gedichtform. Während das Haiku sich aber mehr mit der Natur beschäftigt, befasst sich das Senryū mehr mit dem Persönlichen, dem Emotionalen.

Und immer wieder Nidda

Und immer wieder Nidda

Die Nidda lässt mich nicht los. Und bei diesem Traumwetter im Februar geht es gar nicht anders, als dass ich dort wieder spazierengehe. Und man findet ja auch nicht immer Tote im Marketenderinnenkostüm. Das wäre schlimm. Also lieber meinen neuen Krimi lesen und mit mir bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen an der Nidda lustwandeln.

Das Taschenbuch verzögert sich etwas. Letzte Woche hat mich ein grippaler Infekt lahmgelegt, aber nun ist es wieder gut. Dauert halt ein paar Tage länger. Aber ich bin dran.


Mehr Fotos vom heutigen Niddaspaziergang gibt es im Mainzauberblog.

Kurzgeschichte: Rungholts Fluch

Kurzgeschichte: Rungholts Fluch

Wenn man ein Buch beendet hat, bekommt man allmählich den Kopf auch wieder für Neues frei. Im Forum der Schule des Schreibens sind einige Wortkombinationen an mir vorbeigerauscht. Die aktuellen drei Wörter haben mich aber magisch angezogen: Rungholt, Rivale und Lesezeichen.

Vor Kurzem erst habe ich in meinem anderen Blog für das Projekt DigitalArt eine Bildbearbeitung gezeigt, die ich wechselweise mal Atlantis oder eben Rungholt benannt habe. Vielen ist Rungholt, die in der Nordsee versunkene Stadt, kein Begriff. Ich muss zugeben, dass ich auch erst wieder durch das Lied “Rungholt” der Band “Santiano” darauf aufmerksam wurde. Ich habe mich allerdings früher schon einmal damit beschäftigt, ähnlich wie mit Haithabu. Ich liebe Sagen und Legenden.

Hier also meine Drei-Wort-Geschichte. 2.400 Zeichen sind eigentlich viel zu wenig. Ich werde mir ernsthaft überlegen, ob ich aus dieser Sache nicht noch mal etwas wesentlich Längeres mache. Viel Spaß beim Lesen.

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Rungholts Fluch

Lea strich mit dem Finger sacht über das Lesezeichen, bevor sie das Buch zusammenklappte. Ben hatte es ihr im letzten Jahr zum Valentinstag geschenkt. Es hatte die Form eines Fischs, die Schuppen plastisch in Form kleiner blau-goldener Herzen herausgearbeitet. Ob er geahnt hatte, dass es sie irgendwann weg von München und in den Norden ziehen würde? Björn, der Studienkollege aus Flensburg, hatte mit seinen nordischen Sagen eine Saite bei ihr zum Klingen gebracht, eine Sehnsucht, die gestillt werden wollte. Ben hatte dem Rivalen wenig entgegenzusetzen, als Björn vorschlug, Lea auf eine Forschungsreise zu den nordfriesischen Inseln mitzunehmen.

Rungholt war das Ziel der Unternehmung. Ben hatte nur die Augen verdreht. Rungholt – für ihn war das so unsinnig wie die Suche nach Atlantis. Als sich herausstellte, dass die Exkursion mangels öffentlicher Gelder nicht stattfinden würde, hatte Lea sich längst in Björn verliebt.

Ruhig glitt die gecharterte Jacht über die Wellen der Nordsee. Lea hatte es sich auf dem Sonnendeck bequem gemacht. Vom Segeln verstand sie nichts.
„Musst du nicht“, hatte Björn ihr versichert. „Ich mach das schon. Glaub mir, ich weiß inzwischen genau, wo wir suchen müssen. Stell dir mal vor, wie es sein wird, wenn ich endlich beweisen werde, wo Rungholt exakt lag. Ich werde es finden.“ In seinen Augen erschien dieses Glitzern, das ihn so anziehend machte.
„Ein Blender“, war Bens bitterer Kommentar, bevor er den Rückzug angetreten hatte. „Pass auf dich auf.“

Wind kam auf, stärker als sie es in den letzten Stunden erlebt hatte. Lea sah zum Horizont. Er erschien ihr dunkel, furchteinflößend. Wo waren sie eigentlich genau? Musste nicht Pellworm längst in Sichtweite sein? Die Zeilen aus Liliencrons Gedicht kamen ihr unwillkürlich in den Sinn:
„Von der Nordsee, der Mordsee, vom Festland geschieden,
liegen die friesischen Inseln im Frieden.
Und Zeugen weltenvernichtender Wut,
taucht Hallig auf Hallig aus fliehender Flut.“

Lea biss sich auf die Lippen. Björn war unter Deck. Sah er nicht, dass das Wetter sich änderte? Verdammt, wo steckte er denn? Als sie aufstehen wollte, rollte eine gewaltige Woge auf sie zu.
Lea schrie auf. Björn streckte den Kopf durch die Luke. Er war kreidebleich.
„Das Segel, wir müssen das Segel …“ Eine Böe erfasste das Tuch, der Baum schlug um.

Als Lea unter Wasser ein letztes Mal die Augen öffnete, sah sie die goldene Kirchturmspitze.

 

Und fertig! – Die Tote aus der Nidda

Und fertig! – Die Tote aus der Nidda

Was lange währt, ist auch diesmal hoffentlich wieder gut geworden. Heute habe ich das Manuskript zum dritten Bea Baumann Krimi “Die Tote aus der Nidda” bei KDP (Amazon) hochgeladen und mich auch für das endgültige Cover entschieden. Morgen werde ich ein letztes Mal auf dem Kindle Korrektur lesen, dann wird veröffentlicht. Wie immer steht dann noch das Taschenbuch an. Ich werde die Beta Version von Kindle Create mal ausprobieren. Wenn es mir nicht gefällt, dann wieder im alten Stil. Die Printausgabe soll sich ja auch tunlichst optisch den beiden Bänden davor anpassen. Aber allmählich bekomme ich Routine, obwohl ich mir sicher bin, dass ich mich auch diesmal wieder mit den Seitenzahlen irgendwie herumärgern werde. Das Cover fürs Taschenbuch dürfte hingegen das kleinste Problem werden. Ich habe schon beim E-Book Cover darauf geachtet, dass ich es problemlos um Buchrücken und Rückseite ergänzen kann.

Morgen werde ich diese Seite dann auch mal ein bisschen auf Frühling einstimmen. Das frostige Design darf weichen. Der Krimi spielt zwar im Herbst, aber das Cover enthält jede Menge Gelb – das passt 😉