Danke – Neue Rezension – neue Funktion

Danke – Neue Rezension – neue Funktion

Ich freue mich heute über eine weitere 5-Sterne Bewertung für mein Buch “Give me 5” auf Amazon. Das ist erstaunlich, denn Kurzgeschichten haben ja nach wie vor den Ruf, dass sie eher weniger gelesen werden. Ich finds toll, dass offenbar doch mehr Interesse besteht, als ich annehmen durfte. Also danke fürs Kaufen, Lesen und natürlich für die Rezensionen.

Da ich die ‘Give me 5’ Bücher nicht mehr aus den USA bestellen muss, habe ich jetzt auch immer einige vorrätig oder kann sie schnell besorgen. Falls also jemand ein Bändchen mit oder ohne Widmung – vielleicht auch als kleines Weihnachtsgeschenk – über mich beziehen will, dann lasst es mich bitte wissen (nur an Leute, die ich kenne!).

Amazon bietet jetzt eine Youtube ähnliche Funktion zum Einbetten einer ‘Blick ins Buch’-Funktion. Das finde ich sehr praktisch und werde das gleich mal ausprobieren. Funktioniert! Die erste Geschichte (sehr kurz) könnt ihr also gleich hier auf der Seite lesen.

Buchempfehlung: Gelebt, Erlebt, Überlebt

Buchempfehlung: Gelebt, Erlebt, Überlebt

Mal kurz ganz weg vom eigenen Buch – auch wenn es schwerfällt *g*.

Eine Autorenkollegin – Stefanie Hohn – hat vor einiger Zeit auf ihrer Webseite das Buch “Gelebt – Erlebt, Überlebt” von Gertrude Pressburger vorgestellt und empfohlen. Ihre Empfehlung war so überzeugend, dass ich mir das Buch sofort gekauft habe. Es ist die Geschichte einer Holocaust-Überlebenden. Nun habe ich schon viel über dieses Thema gelesen – oder auch filmisch aufbereitet – gesehen, sodass ich eigentlich dachte – naja, warum eigentlich noch ein Buch? Ich kann nur sagen, es war kein Fehler. Dieses Buch hat mich aufgewühlt. Ich habe es fast am Stück gelesen. Frau Pressburger ist heute neunzig Jahre alt und hat ihre Lebensgeschichte von einer Journalistin aufschreiben lassen. Sie war noch ein Kind an der Schwelle zum Teenager als sie mit ihrer Familie vor den Nazis aus Wien flüchten musste. Das Buch beginnt sehr ruhig. Es ist ein Familienleben mit Höhen und Tiefen, eine eher arme Familie, die aber das Beste aus ihrem Leben macht. Die jüdische Abstammung ist den Kindern zunächst nicht bewusst, wurden sie doch sogar katholisch getauft. Dann beginnt das Grauen. Erst langsam und doch schon beeindruckend, wenn man liest, wie oft die Familie weiterziehen musste, weil die SS überall in Europa gegenwärtig war. Und dann kam Auschwitz …

Gertrude Pressburger erzählt mit einer ungeheuren Distanz. Vermutlich für sie die einzige Möglichkeit überhaupt darüber zu sprechen. Und genau das macht das Buch so eindringlich. Nach wie vor ist es für mich unbegreiflich, wie Menschen mit anderen Menschen so umgehen konnten, wie es in den Konzentrationslagern geschah. Und genauso unbegreiflich, wie man das überleben konnte.
In einer Zeit, in der es uns so gut geht und doch so viel gejammert wird, in einer Zeit, in der die AfD plötzlich gesellschaftsfähig wird, kann man nur sagen: Leute, lest dieses Buch!

Gelebt, Erlebt, Überlebt, von Gertrude Pressburger, aufgezeichnet von Marlene Groihofer, Paul Zsolnay Verlag, Wien 2018

Und dann war da noch die Printversion …

Und dann war da noch die Printversion …

Arbeit ohne Ende. Und es sind immer wieder die gleichen Probleme. Bin ich nicht genau genug, oder warum finde ich erst in der Druckvorschau (immerhin!) die leere Seite zwischen zwei Geschichten? Oder warum habe ich nicht gleich den Untertitel in einer kleineren Schrift eingefügt? Bei der Vorschau stelle ich fest, dass der letzte Buchstabe möglicherweise beim Buchschnitt auf der Strecke bleiben könnte. Also wieder rein in Photoshop und das Cover noch mal abgeändert. Und irgendwie ist es auch witzig, dass mir nach dem Kontrolldurchlauf von KDP erzählt wird, man hätte keine Probleme entdeckt. Darauf kann man sich also nicht verlassen. Egal – es wird korrigiert, bis die Tasten qualmen. Nein, so wie es nun ist, bin ich einigermaßen zufrieden. Und ich schwöre hoch und heilig, dass ich mir bis zum nächsten Buch noch ein bisschen mehr Wissen und Können in WORD und PAPYRUS AUTOR aneignen werde.

Bei der ganzen Formatiererei für das Taschenbuch ist mir natürlich auch in der E-Book Version noch ein Fehler aufgefallen. Also wenn ich ganz große Lust habe, dann wird der auch noch ausgemerzt und das E-Book entsprechend aktualisiert. Irgendwo bin ich ja schon ein kleiner Perfektionist. Aber bei 1,99 Euro Verkaufspreis (nicht Verdienst) fragt man sich schon mal, ob man solche Kleinigkeiten nicht einfach belässt.

Jetzt habe ich mir mal einen Probedruck bestellt und den Verkaufspreis auf 5,99 Euro festgelegt. Ob sich das Taschenbuch überhaupt verkaufen lässt, wird sich weisen. Ich hoffe da ein bisschen auf Weihnachten. Ist doch eine hübsche kleine Geschenkidee für alle, denen man sonst vielleicht Pralinen oder ein paar Socken schenken würde 😉

Beim Autorenfoto auf der Coverrückseite habe ich dann doch wieder zum selben Bild gegriffen, dass ich auch schon bei den Krimis verwendet habe. Irgendwie ist es wie ein Logo. Davon mag ich mich nicht trennen 🙂

Aha – gerade ist die Bestätigung für den Probedruck eingegangen. Die gibt es anders als bei CreateSpace in den USA sehr günstig, sind aber auch entsprechend kenntlich gemacht, damit man sie nicht verkauft.

Give me 5 – Das E-Book ist erhältlich!

Give me 5 – Das E-Book ist erhältlich!

Juhu! – geschafft! Zeitweise sah es aus, als würde ich an der Formatierung mit dem neuen Kindle Creator von KDP verzweifeln, aber nun ist

‘Give me 5’- Die magische Welt der Kurzgeschichten

bei Amazon erhältlich. Und auf meinem Kindle sieht es wirklich brauchbar aus.

Zwar sind die Formatierungen, die ich mit dem Kindle Creator vorgenommen habe, alles andere als eins zu eins übernommen worden, aber dafür andere vorhanden, die ich nicht hinbekommen habe. Oder anders ausgedrückt, der Text sieht auf dem Smartphone anders aus als auf dem E-Reader! Schon allein das ist magisch *lol*. Und – JA! – man kann die Kurzgeschichten supergut auf dem Smartphone lesen. Da verspreche ich nicht zu viel. Ich selbst käme nie auf die Idee, einen Roman auf meinem Handy zu lesen, aber Kurzgeschichten sind dafür perfekt.
Das Buch gibt es für kleines Geld. Das E-Book kostet 1,99 Euro. Das Taschenbuch wird vermutlich irgendwo bei fünf Euro liegen. Eigentlich der Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit darin steckt. Aber so ist der Markt nun mal.
Wie immer hoffe ich, dass mein Buch Gefallen findet. Und wie immer freue ich mich über Rezensionen auf Amazon, denn die braucht man als Selfpublisher nun mal unbedingt.
Jetzt werde ich mich noch an die Formatierung und das Cover für die Taschenbuchausgabe machen. Gut, dass ich schon graue Haare habe, denn ich bin sicher, dass ich auch daran wieder zu knabbern haben werde.

Für das Headerfoto habe ich ein Motiv (den Drink) von Olivier Guillard by Unsplash.com benutzt. Danke.

Give me 5 – Kurzgeschichten jederzeit & überall

Give me 5 – Kurzgeschichten jederzeit & überall

Ja, ich denke, der Titel meiner Kurzgeschichtensammlung steht damit fest. Die letzten Tage habe ich die Dystopie ruhen lassen und mich voll und ganz auf die Kurzgeschichten gestürzt. Es haben sich reichlich Texte angesammelt. Nicht alle sind gut, aber viele können sich nach etwas Überarbeitung sehen lesen lassen. Seitdem ich mich wieder intensiv dem Schreibprogramm Papyrus Autor anvertraue, fällt so manches leichter. Auch den Blogtexten würde es wahrscheinlich guttun, wenn ich sie durch Stilanalyse und Dudenkorrektur von Papyrus laufen ließe, aber ich will nicht päpstlicher sein als der Papst.

Ich habe jetzt schon mal damit angefangen, das Buchlayout zu erstellen. Wenn ich dachte, dass es mir nach den beiden Krimis leicht fallen würde, dann war das ein Irrtum. Ich müsste vermutlich mindestens vier Bücher im Jahr mit KDP und CreateSpace erstellen (oder einem anderen Distributor), um darin Routine zu bekommen. Jetzt mache ich das Ganze mal mit einer Papyrus Vorlage, die mir zumindest die Titelei und die Inhaltsangabe fast automatisch erstellt. Hat zwar auch gedauert, bis ich mich da reingefuchst habe, aber nun läuft es. Ob ich das Ganze, sofern irgendwann mal fertig, dann wirklich problemlos bei Amazon hochladen kann, wird sich weisen. Noch bin ich mir nicht darüber im Klaren, ob es nur ein E-Book werden wird oder auch eine Printausgabe. Die Printausgabe müsste ich vielleicht etwas aufwändiger gestalten, dann wär’s ein gutes Geschenkbüchlein. Weihnachten ist ja auch irgendwann wieder *lol*.

Vermutlich werde ich die nächsten vier Wochen damit verbringen, Geschichten wieder rauszunehmen und durch andere zu ersetzen, hin und her zu überlegen, welche gut sind oder doch eher nicht, aber irgendwann … Wann ist eigentlich Buchmesse? Ich glaube, die ist immer Anfang Oktober. Dann wäre September sicher nicht schlecht. Am Cover bin ich auch schon dran. Aber auch da kann es gut sein, dass ich noch mal alles ändere. Irgendwie bin ich ja nie zufrieden 🙁 Auf jeden Fall war die Teilnahme am Julicamp vom NaNoWriMo eine gute Sache. Damit bin ich wieder ins Schreiben gekommen. Ich hoffe mal, dass ich meinen dystopischen Roman vielleicht fertigbekommen kann, wenn ich auch im November wieder am NaNo teilnehme. Mit ihm hat die Sache im letzten Jahr schließlich angefangen.

Draußen kommt Sturm auf. Ein ordentlicher Regen wäre das, was wir mal brauchen würden. Es ist alles viel zu trocken. Ein Gewitter wird’s wohl werden, es grummelt schon. Na, schaun wir mal.

 

Buchempfehlung: Die Sanduhr

Buchempfehlung: Die Sanduhr

Seit zwei Tagen bin ich hin und hergerissen zwischen Selberschreiben und Lesen. Fantasy Liebhaber aufgepasst: Ich habe eine Empfehlung für euch. Es geht um die Sanduhr- oder auch Krosann Trilogie von Sam Feuerbach. Ich bin wirklich per Zufall darauf gestoßen. Wer Kindle unlimited abonniert hat, bekommt dieses Lesevergnügen derzeit bei Amazon sogar umsonst. Und das ist bei mehr als 1000 Seiten wirklich der Hammer. Aber die Bücher sind es definitiv wert, auch zum Normalpreis erstanden zu werden. Ich überlege mir sogar ernsthaft, ob ich sie mir nicht noch als Printausgabe bestellen soll. Man kann sie über die Webseite des Autors mit einem Schmuckeinband bestellen. Wer Tolkien liebt und außerdem einen überraschend witzigen Schreibstil, kommt hier voll auf seine Kosten.

Worum geht es? Wir befinden uns im Königreich Toladar, wo ein kleiner dicklicher Prinz an Regierungsgeschäften wenig Interesse zeigt. Von Kriegen und Training an den Waffen hält er schon gar nichts. Aber gierige Hände greifen nach dem Thron seines Vaters, und eine Auftragsmörderin soll den König und auch ihn ermorden. Soweit – so langweilig, könnte man jetzt meinen. Aber erstens entwickeln sich ausgesprochen spannende Konstellationen und zweitens schreibt Sam Feuerbach derartig originell, dass man die Bücher nicht mehr aus der Hand legen möchte. Nach Game of Thrones hatte ich die Lust an Fantasy in mittelalterlichem Ambiente ein bisschen verloren. Die Krosann Trilogie hat mir die Freude daran zurückgebracht.

Obwohl ich mit dem Lesen noch im dritten Band stecke, hat die Geschichte von mir bereits eine  5-Sterne Bewertung bekommen. (Wie immer nach Marie Wagner suchen.) So, und jetzt lese ich weiter 😉