Marketing

Marketing

Ich glaube, ich habe mich nie zuvor so sehr mit Marketing für meine Bücher beschäftigt wie im Moment. Als ich “Mord in der Schwanheimer Düne” veröffentlicht habe, wusste ich noch nicht, ob es bei diesem einen Buch bleiben oder ob es weitere geben würde. Jetzt nach “Vergangen heißt nie ganz vorbei” bin ich mir ziemlich sicher, dass ich weiterschreiben werde. Mit dem Fernstudium der Belletristik an der Hamburger Schule des Schreibens bin ich demnächst fertig und das hat mir doch viel Neues gebracht. Und nun ist wohl auch der Ehrgeiz erwacht, gelesen und als Autorin wahrgenommen zu werden.

Wenn man sich als Selfpublisher einen Namen machen will,  ist es heute nicht mehr so einfach wie noch vor ein paar Jahren. Es gibt ständig neue Bücher, und es ist für Leser schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Das Wichtigste ist natürlich der Inhalt eines Buches, aber da entscheidet vielfach einfach nur der Geschmack. Was ich als gut und interessant empfinde, ist für Andere vielleicht langweilig, und was ich als ätzenden Schund bezeichne, findet vermutlich mehr Leser als meine Bücher.

Wer als Autor über einen Verlag veröffentlicht, bekommt Vieles abgenommen. Lektorat und Korrektorat sollen den Inhalt auf Stil, innere Logik und natürlich auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik überprüfen.  Der Verlag hilft bei der Titelfindung bzw. legt selbigen sogar allein fest und natürlich gibt es einen professionellen Coverdesigner.  Und dann natürlich die Werbung für’s Buch! Das alles muss man als Selfpublisher entweder selbst machen oder sich die entsprechenden Dienstleister suchen. Ich bin bislang für’s Selbermachen gewesen, einfach aus Kostengründen (und weil mir zumindest die Covergestaltung auch Spaß gemacht hat.) Aber natürlich habe ich auch so meine Zweifel. Das Cover für “Mord in der Schwanheimer Düne” habe ich gerade geändert und denke, dass es nun besser ankommt. Zumindest habe ich entsprechende Reaktionen bekommen. Und mittlerweile bin ich fast davon überzeugt, dass der Titel von “Vergangen heißt nie ganz vorbei” ein Flop ist. Er ist zu kompliziert und nicht als Teil einer Serie erkennbar. Auch das ist ein Grund, warum ich nun versuche, das Buch über entsprechende Werbung trotzdem bekannt zu machen. Im Moment stelle ich meine Bücher auf möglichst vielen Buchplattformen vor. Davon gibt es allerdings auch reichlich, und man kann nur hoffen, dass man dort mal entdeckt wird. Heute habe ich mich bei “was-lese-ich.de” eingetragen und habe zumindest dort schon mal eine Autorenseite.

Elke Heinze bei was-lese-ich.de

Werbung wird demnächst auch in der “Geschenkbuch-Kiste” geschaltet. Das ist eine, wie ich finde, ebenfalls sehr hübsch gestaltete Seite, in der man sich auf die Suche nach neuem Lesestoff begeben kann.
Die Zukunft heißt aber ganz sicher: Auch meine Bücher müssen professioneller werden. Es gibt tatsächlich bei den Selfpublishern inzwischen viele Bücher mit traumhaft schönen Covern. Es werden Lektoren beschäftigt, und es wird Werbung im großen Stil gemacht. Es gibt allerdings auch mindestens ebenso viel unsäglichen Schrott. Da einen Mittelweg zu finden, habe ich mir als Ziel gesetzt. Schaun wir mal …

Muss mir hier gleich noch einen Beitrag durchlesen.

Für das Beitragsbild mit der alten Schreibmaschine bedanke ich mich bei: https://unsplash.com/@rawpixel

Newsletter – ein Experiment

Newsletter – ein Experiment

Ich starte einen Versuch: Bringt es mir als Autorin etwas, wenn ich potentiellen und bereits vorhandenen Lesern einen Newsletter anbiete? Angeblich ist der Newsletter DAS Marketinginstrument schlechthin. Ich kann es mir noch nicht so recht vorstellen, denn wer meinen Newsletter abonnieren soll, muss ja auch erst einmal diesen Blog kennen. Andererseits experimentiere ich ja gerne und vielleicht kann ich mit einem monatlichen Newsletter – ein Brief per Email, der informiert und kleine Überraschungen enthält – tatsächlich auch einen Mehrwert anbieten.

Newsletter – wie funktioniert das?

Ein Newsletter muss abonniert werden. Das heißt, ich hole mir als Anbieter die Erlaubnis eines Interessenten ein, ihm regelmäßig eine Mail zu schicken. In Deutschland ist dafür das  Double-Opt-in-Verfahren vorgeschrieben. Es funktioniert wie folgt:
Im ersten Schritt trägt der Interessent seine E-Mail-Adresse in ein Anmeldeformular ein und sendet das Formular ab. Das System – ich benutze “Mailchimp” – verschickt unmittelbar danach eine Bestätigungs-E-Mail an die übermittelte E-Mail-Adresse. In dieser Bestätigung-Mail wird der Empfänger gebeten, durch einen Klick ein zweites Mal zu erklären, dass er auch wirklich E-Mails von mir erhalten möchte. Nur wenn der Interessent auch diesen Schritt mitmacht, wird seine E-Mail-Adresse bei mir eingetragen.

Ich erkläre das hier so genau, weil ich heute am ersten Tag feststelle, dass ich von mehreren Lesern gehört habe, dass sie den Newsletter abonniert haben, aber nur ein Teil davon bei mir eingetroffen ist. Noch kenne ich die Ursache dafür nicht. Ich mache mal ein paar Screenshots, indem ich meinen eigenen Newsletter abonniere.

Das hier – oder so ähnlich – ist die Bitte um die Verifizierung Ihrer Anmeldung.

Zwischenschritt:

Und erst wenn Sie eine solche Bestätigung bekommen haben, sind Sie auch wirklich drin im Verteiler. Hier finden Sie auch die Möglichkeit den Newsletter wieder zu kündigen.

Und auch hier wieder dieselbe Vorgehensweise, abbestellen mit dem Double-Opt-in-Verfahren.

So in etwa muss die ganze Anmeldung laufen. Ich hoffe, dass dieser Beitrag nützlich war. Für diejenigen, die sich vielleicht ebenfalls für die Einrichtung eines Newsletters interessieren, noch folgender Hinweis: Mailchim ist englischsprachig. Es muss also viel Text angepasst werden, wenn man seine Leser in deutscher Sprache ansprechen möchte. Mailchimp wird ab 2000 Abonnenten (für mich) kostenpflichtig, aber die muss man als Autor erst mal erreichen. Ich denke, das wird mir so schnell nicht passieren. Als deutschsprachige Alternative gibt es das Programm Klick-Tipp. Das ist aber vom ersten Abonnenten an kostenpflichtig (bezieht sich immer auf Versender!).

Ich kann die Videos von Frank Katzer zum Thema Mailchimp wärmstens empfehlen. Angefangen hatte ich zunächst mit den Erklärvideos von Katharina Lewald, die mittendrin nur noch als kostenpflichtige Varianten angeboten werden, ohne dass dies ab dem ersten Video klar war. Das hat mich doch ziemlich geärgert. Ich habe gar nicht nachgeschaut, was der Kurs kosten würde, weil ich denke, sowas macht man einfach nicht. Trotzdem möchte ich diese Videos hier erwähnen, denn gut gemacht sind sie allemal.

Erster Newsletter

Ich werde in den nächsten Tagen einen ersten Newsletter an die bisher eingetragenen Abonnenten verschicken. Das ist praktisch ein Probelauf. In Zukunft will ich die E-Mails grundsätzlich zum Monatsanfang versenden. In diesem Monat kann es somit passieren, dass jemand, der sich am 30.September anmeldet, zwei NL hintereinander bekommt. Das ist dann aber eine Ausnahme.

Für das Headerbild oben habe ich eine Grafik von freepik.com Designed by Freepik benutzt – danke.