Nach dem Buch ist vor dem Buch

Nach dem Buch ist vor dem Buch

Relativ schnell für meine Verhältnisse habe ich mich nach der Veröffentlichung meines Kriminalromans “Tod unter dem Steinkreuz” an den nächsten Krimi gesetzt. Wenn das so angeflogen kommt, sollte man sich dem Impuls nicht widersetzen, denke ich 😉 Und mehr durch Zufall ist der erste Tatort in der Bürostadt Niederrad zu finden. Weil ich wusste. dass sich dieser Frankfurter Stadtteil momentan im Umbruch befindet – er heißt inzwischen auch Lyoner Quartier – wollte ich mich dort mal wieder umsehen. Es ist immerhin mehr als zehn Jahre her, dass ich dort noch als Zahnärztin regelmäßig unterwegs war. Ich habe nicht schlecht gestaunt. War die Bürostadt schon vorher in meinen Augen ein Albtraum aus Glas, Stahl und Beton, ist es das Lyoner Quartier mit seinen unzähligen Großbaustellen erst recht. Ein idealer Ort für einen Krimi, finde ich 😉

Auf solchen Baustellen eine Leiche verschwinden zu lassen, das sollte doch möglich sein. Vor allem wenn man sich dazu noch das nächste Bild betrachtet.
Nichtsdestotrotz spielt der Anfang des neuen Krimis zwar an genau dieser Adresse, aber eine Leiche gibt es hier zunächst mal nicht. Mehr wird nicht verraten.

Ein paar schöne Ecken fürs Fotografenauge hat das Lyoner Quartier aber auch zu bieten. Mir hat diese Spiegelung richtig gut gefallen:

Mitmachen und gewinnen!

Mitmachen und gewinnen!

Ein Gewinnspiel wartet auf euch. Ende 2019 ist mein neuer Krimi „Tod unter dem Steinkreuz“ erschienen. Wie gewohnt erst das E-Book und dann auf den letzten Drücker am 31. Dezember 2019 auch noch das Taschenbuch. Die ersten gedruckten Exemplare sind endlich bei mir eingetroffen. Amazon hat wohl auch ein paar Tage Weihnachtsferien benötigt.
Jetzt muss mal ein bisschen Werbung sein – klar, ohne geht es nicht.

Ich verlose:

• einmal alle drei Bände der Bea-Baumann-Reihe als Paket (Mord in der Schwanheimer Düne, Vergangen heißt nie ganz vorbei & Die Tote aus der Nidda)
• zweimal den brandneuen Krimi „Tod unter dem Steinkreuz“
• und außerdem zwei Bände meiner Kurzgeschichtensammlung „Give me 5″.

Verlost werden die Bücher unter allen neuen Abonnenten meines Newsletters.
Anmeldung bis zum 25. Januar 2020. Außerdem unter allen, die mir folgende Frage beantworten: Wie heißt Beas beste Freundin, die gleich zu Anfang des ersten Bandes “Mord in der Schwanheimer Düne” erwähnt wird, mit Vornamen? Kleiner Tipp „Blick ins Buch“ auf Amazon.
Die Lösung bitte nicht hier im Kommentar, sondern per E-Mail an: info@elkeheinze.de
Ziehung der Gewinner ohne Notar und Rechtsanspruch – sorry. Eure Namen hüpfen in ein großes Glas und werden blind gezogen. Bekanntgabe der Gewinner Ende Januar.

Schwanheimer Düne for ever

Schwanheimer Düne for ever

Erst einmal ein gutes Neues Jahr für euch alle. Ich hoffe, ihr seid gut hineingekommen und alle 366 Tage verlaufen nach euren Wünschen.

Wer hat eigentlich das Schaltjahr erfunden? Es heißt, es war Gaius Julius Cäsar. (Ich übernehme dafür keine Garantie). Zwar gab es bei ihm noch den julianischen Kalender, aber Cäsar legte fest, dass alle vier Jahre ein Schaltjahr eingelegt werden soll. Schon damals wusste man, dass die Erde  nicht nur 365 Tage braucht, um die Sonne einmal zu umkreisen, sondern exakt 365 Tage, fünf Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Ohne Schaltjahr würde sich also auf lange Sicht alles verschieben – Weihnachten würden wir an Ostern feiern usw. Aber erst Papst Gregor XIII. reformierte den Kalender erneut, sodass er inzwischen wie gewünscht funktioniert. Nach ihm heißt unser heutiger Kalender auch gregorianischer Kalender. Wie kam ich eigentlich auf … Ach so, die 366 Tage, für die ich euch alles Gute wünsche. 2020 ist ein Schaltjahr, der Februar hat 29 Tage. Genug damit.

Das Jahr hat sich in Frankfurt gut eingeführt. Wir hatten heute großartiges Winterwetter, das mich mal wieder zu einem ausgiebigen Spaziergang durch das Schwanheimer Unterfeld und die Schwanheimer Düne verführt hat. Die Düne ist nach wie vor eines meiner Lieblingsziele. Und der “Mord in der Schwanheimer Düne” ist übrigens noch immer der meistverkaufte meiner Frankfurtkrimis. Ich habe gerade erst entdeckt, dass das Buch sogar eine US-Rezension bekommen hat Nice story. Not great, but pleasant and enjoyable”. Das muss neu sein auf Amazon.

Ich wünsche mir, dass mich in Zukunft mehr Orte so wie die Schwanheimer Düne inspirieren und zum Schreiben animieren. Schaun wir mal, was dieses Jahr so bringt.

Sei Pippi, nicht Annika … oder doch?

Sei Pippi, nicht Annika … oder doch?

Der Spruch “Sei Pippi nicht Annika” geistert in vielfältiger Form durchs Internet. Natürlich geht es dabei um die wilde Pippi Langstrumpf und ihre Freundin Annika. Auf Anhieb hat der Spruch was, aber ist er wirklich sinnvoll? Zu viel Pippi ist im täglichen Leben auch nicht hilfreich. Deshalb begeistere ich mich im Moment auch für Annika – genauer gesagt für Annika Bühnemann. Mir ist die Schriftstellerkollegin natürlich schon länger bekannt. Hin und wieder habe ich mir einige ihrer Videos angeschaut und auf ihrem Blog gestöbert. Weshalb ich aktuell wieder auf sie gekommen bin, hat etwas mit ihrem neuen Buch zu tun. Frau Bühnemann hat einen Social-Media-Kalender herausgebracht, der ein bisschen Ähnlichkeit mit einem Bullet Journal hat: 280 Seiten Tipps und Tricks für den Social-Media-Auftritt, speziell für deutschsprachige Roman-Autor_innen.

Nun schreibe ich nach wie vor BuJo/Tagebuch, aber mehr Tagebuch als Organiser. Und das ganze Social Media Ding ist für mich nach wie vor ein Problem. Dabei ist mir längst klar, dass es für eine Selfpublisherin kaum etwas Wichtigeres gibt, als dort präsent zu sein. Und zwar nicht irgendwie sondern zielgerichtet. Solange ich dort vorwiegend dasselbe poste wie im Mainzauberblog – sprich Blumen und Eichhörnchen – erreiche ich kaum die von mir anvisierte Zielgruppe, neue Leser. Social Media ist in erster Linie Marketing. Deshalb frage ich mich auch immer öfter, warum ich auf Facebook, Twitter und Instagram ständig Beiträge von Bloggern finde, die mit Marketing gar nichts am Hut haben. Und wie ich das für mich besser machen kann.

Nachdem ich heute endlich meine Taschenbuchausgabe von “Tod unter dem Steinkreuz” (Affiliatelink zum E-Book!) bei Amazon freigegeben habe, wurde mir wieder bewusst, dass ich eben doch nicht nur für mich schreibe. Ich möchte gelesen werden, Reichweite haben, Rückmeldungen bekommen. Etwas anderes zu behaupten, wäre gelogen. Also will ich mal sehn, was ich von Annika lernen kann. Und orientiere mich trotzdem an Pippi, die unter anderem auch gesagt hat: “Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.”

Ich frage mich, ob ich neben den privaten Accounts auf Facebook und Instagram nicht doch die berufsbezogenen Seiten brauche. Andererseits merke ich schon bei meinem Webseiten, dass Mainzauber nach wie vor mehr Leser hat als dieser Blog. Das sind auch wieder alles so typische Jahresendgedanken. Was soll ich ändern, was macht Sinn oder eben nicht? Ich denke nicht, dass ich mir die Mühe machen würde, ständig irgendwelche Statistiken auszuwerten. Ich habe schon früher nicht verstanden, warum Blogger so scharf auf Statistik waren.

Und der tägliche Rest? Was ist mit meinem Bullet Journal, meiner (Selbst-)Organisation? Ich gebe zu, im jetzt vergangenen Jahr ist da viel zu viel auf der Strecke geblieben. Vielleicht werde ich aber auch einfach nur älter. Vielleicht ist das aber auch nur eine Ausrede. Der Tag hat nach wie vor immer noch vierundzwanzig Stunden. Warum also habe ich das Gefühl, dass mir die Zeit sprichwörtlich unter dem Hintern davonrennt? Ich denke, es wäre zumindest mal ein sinvoller Vorsatz für das Jahr 2020, dass ich mal wieder mehr organisiert bekomme.

Danke an Rich Jones und Unsplash für das Headerbild.

Tod unter dem Steinkreuz

Tod unter dem Steinkreuz

Liebe FreundINNen und LeserINNen, es ist so gut wie geschafft. Mein neuer Kriminalroman “Tod unter dem Steinkreuz” ist seit heute bereits als E-Book und demnächst auch als Taschenbuch bei Amazon erhältlich. Inzwischen bin ich rundherum glücklich mit der Überarbeitung des Plots, der mir zwischenzeitlich Kopfzerbrechen bereitet hat. Gut Ding braucht eben doch seine Zeit.

Tod unter dem Steinkreuz – der neue Frankfurt Krimi

Enno von Altenburg ist der neue Kriminalhauptkommissar im Frankfurter K11. Der Roman schließt nahtlos an die Bea-Baumann-Reihe an. Enno ist für mich inzwischen so real, wie es nur irgend geht. Als neuer Protagonist nimmt er eher Bea Baumanns Stelle ein als die ihres Ehemannes KHK Lorenz Winkler. Enno ist ein Mensch mit Ecken und Kanten und muss sich seinen Platz erst einmal erobern. Dass er gleich zu Beginn mit einem brutalen Mordfall konfrontiert wird, der ihn bei den Ermittlungen in die eigene Vergangenheit als junger Kommissar in Wiesbaden zurückführt, macht für ihn den Anfang nicht leichter. Und dann sind da noch die Frauen … Und eine Frage, die vor allem Kriminaloberkommissarin Sandra Zeitler umtreibt.

Tod unter dem Steinkreuz ist erneut überwiegend im Frankfurter Westen angesiedelt, kleine Abstecher nach Wiesbaden und in den Taunus inbegriffen.

Bei der Gestaltung des Titelbildes wollte ich wie wie üblich möglichst nah an der Realität bleiben. In diesem Fall also am real existierenden Steinkreuz auf dem Friedhof in Frankfurt-Höchst. In diesem Fall war das wegen der umgebenden Bäume und Sträucher unmöglich. Eines habe ich inzwischen gelernt: Ein Cover muss eine möglichst klare Aussage haben. Deshalb habe ich mich auf die im Roman erwähnten Birken und eine grafische Kreuzdarstellung beschränkt. Hier drei Fotos, die ich während des Schreibens vor Ort gemacht habe.

Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.

Sobald das Taschenbuch erhältlich ist, melde ich mich auf jeden Fall noch einmal. Viel Spaß und Spannung beim Lesen.

So ein Ärger!

So ein Ärger!

Das passiert mir auch zum ersten Mal. Eigentlich dachte ich, mein neuer Krimi sei rund und fertig. Am Cover habe ich mich auch verkünstelt und das ganze Manuskript neu ausgedruckt. Meine Endkorrekturen mache ich am liebsten auf Papier. Schon als ich mir die Seiten so angeschaut habe, dachte ich plötzlich “Nein, da stimmt was nicht. Das ist viel zu wenig.” Und irgendwann dämmert mir, dass ich noch viel nachzubessern habe. Keine Rechtschreibung und Zeichensetzung, keine Stilverbesserung, sondern tatsächlich an der Story selbst. Da hat sich wohl viel zu viel in meinem Kopf abgespielt, das ich nicht in Worte gefasst habe. Das berühmt-berüchtigte “Show, don’t tell” ist mir verloren gegangen. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Aber es ist passiert. Ein Lektor würde mir sicher sagen, was ich inzwischen selbst weiß: Die Story ist ganz nett, reißt aber niemanden vom Hocker. Die Figuren sind zu flach und überhaupt fehlt es an allen Ecken und Enden. Es menschelt zu wenig, würde ich das nennen.

Eigentlich wollte ich “Tod unter dem Steinkreuz” noch vor Weihnachten veröffentlichen. Ich fürchte, das wird nichts werden. Aber ich werde mich nicht unter Druck setzen. Bisher habe ich seit “Mord in der Schwanheimer Düne” für jeden neuen Krimi ein Jahr gebraucht. Warum sollte es diesmal anders sein? “Die Tote aus der Nidda” ist im Frühjahr erschienen – mein Soll für 2019 eigentlich erfüllt. Also – Zeit nehmen und am Ende etwas veröffentlichen, das meinen eigenen Ansprüchen auch entspricht. Will heißen, einen Krimi, den ich selbst gern lese. Schließlich haben wir November. Den NaNoWriMo nutzen – das ist doch eine gute Idee.