Danke – Neue Rezension – neue Funktion

Danke – Neue Rezension – neue Funktion

Ich freue mich heute über eine weitere 5-Sterne Bewertung für mein Buch “Give me 5” auf Amazon. Das ist erstaunlich, denn Kurzgeschichten haben ja nach wie vor den Ruf, dass sie eher weniger gelesen werden. Ich finds toll, dass offenbar doch mehr Interesse besteht, als ich annehmen durfte. Also danke fürs Kaufen, Lesen und natürlich für die Rezensionen.

Da ich die ‘Give me 5’ Bücher nicht mehr aus den USA bestellen muss, habe ich jetzt auch immer einige vorrätig oder kann sie schnell besorgen. Falls also jemand ein Bändchen mit oder ohne Widmung – vielleicht auch als kleines Weihnachtsgeschenk – über mich beziehen will, dann lasst es mich bitte wissen (nur an Leute, die ich kenne!).

Amazon bietet jetzt eine Youtube ähnliche Funktion zum Einbetten einer ‘Blick ins Buch’-Funktion. Das finde ich sehr praktisch und werde das gleich mal ausprobieren. Funktioniert! Die erste Geschichte (sehr kurz) könnt ihr also gleich hier auf der Seite lesen.

KDP Dauerstress / Probedrucke

KDP Dauerstress / Probedrucke

Leute, Leute, Leute – da macht man was mit! Noch bin ich nicht komplett fertig mit der Taschenbuchveröffentlichung von ‘Give me 5’,  da bekomme ich Mails aus den USA und zwar von CreateSpace. CreateSpace Kunden müssen mit ihren Büchern zu KPD, also Amazon (Kindle)  Publishing Deutschland umziehen. Jetzt bin ich erstmal glücklich, dass ich ‘Give me 5’ gleich bei KDP erstellt habe. Ich hatte eine Weile darüber nachgedacht, weil die finanziellen Konditionen bei CreateSpace besser waren. Das ist nun Geschichte. Glücklicherweise habe ich nur noch die beiden Bea Baumann Krimis bei CreateSpace. Mir tun die Leute leid, die Dutzende von Büchern dort haben. Denn offenbar gibt es vor allem für die Probleme, die in Deutschland unübliche Formate benutzt haben. Ehrlich gesagt, habe ich bei einem Riesen wie Amazon mit sowas nicht gerechnet.

Aber auch mit KDP bin ich im Moment nicht wirklich glücklich. Da habe ich doch die Taschenbuchausgabe von ‘Give me 5’ mehrfach kontrolliert und überarbeitet, und mir auch zwei Probedrucke schicken lassen. Meiner Meinung nach ist dieser gesamte Überprüfungsdurchgang Makulatur, solang man nicht auf Veröffentlichen geht. Erst dann nehmen die das wirklich ernst. Mir war beim ersten Mal aufgefallen, dass das Buch eine ungewollte leere Seite enthielt (inzwischen musste ich eine beabsichtigte einfügen), obwohl angeblich auch eine Überprüfung auf leere Seiten stattfindet. Dann war da die Sache mit dem Titeldruck auf dem Buchrücken. Geht angeblich unter 100 Seiten nicht. Geht doch, habe ja mein Cover selbst erstellt. Bei beiden Probedrucken war der Buchrücken auch fein säuberlich bedruckt. Jetzt plötzlich – ich habe den Druck freigegeben – heißt es: Geht nicht. Da kriegt man doch die Krise!

Was habe ich gemacht? Das Büchlein aufgeplustert, indem ich hinten Leseproben von meinen Krimis eingefügt habe. Denn ich finde, Buchrücken ohne Titel geht gar nicht, egal wie schmal das Buch ist. So, nun hatte ich über 100 Seiten – hurra! – aber dann fiel mir glücklicherweise ein, nochmal die Werte für die Cover nachzulesen. War ja auch irgendwie logisch, dass da was breiter werden muss. Also wieder rein in Photoshop und das Cover angeglichen. Und alles muss wieder neu hochgeladen werden. Irgendwann hat man das wirklich über. Ehrlicherweise muss ich allerdings zugeben, dass die Sache mit dem Buchrückentitel unter hundert Seiten von KDP ausdrücklich erwähnt wird. Ich wollte es halt nur probieren. Und es gaht ja auch, nur KPD akzeptiert es nicht. Wieder was dazugelernt.

Da ich mich momentan nur schlecht zum Schreiben von etwas Neuem motivieren kann, bin ich am Überlegen, ob ich den Umzug von CS zu KDP nicht nutze, um ‘Vergangen heißt nie ganz vorbei’ nochmal zu überarbeiten. Wenn ich eine kleinere Schrift wähle, so wie die bei ‘Mord in der Schwanheimer Düne’ könnte ich die Druckkosten verringern und das Buch auch wieder für 9,99 Euro anbieten. Außerdem, wollte ich das Cover verändern. Das Kinderbild ist zwar niedlich, aber nicht aussagekräftig. Also – es gibt immer reichlich zu tun. Jetzt guck ich aber mal, ob ich nicht noch eine Kurzgeschichte für euch habe, die nicht im neuen Buch erscheint.

Und da war doch noch …? Genau! Herzlichen Dank an die liebe Jutta, die mir für ‘Give me 5’ die erste Rezension auf Amazon geschrieben hat. Ich habe mich sehr gefreut. Dafür gibt es dann auch ein Dankeschön mit Widmung, sobald dieses Taschenbuch endlich zu haben ist.

  Geschafft! Das Taschenbuch ist online. Fehlt nur noch die Verknüpfung mit dem E-Book. Ich schätze, das kommt dann die nächsten Tage auch noch: Give me 5 – Die magische Welt der Kurzgeschichten
Ich habe mir gleich einige Autorenexemplare bestellt und hoffe, dass sie in Ordnung sind.

Und dann war da noch die Printversion …

Und dann war da noch die Printversion …

Arbeit ohne Ende. Und es sind immer wieder die gleichen Probleme. Bin ich nicht genau genug, oder warum finde ich erst in der Druckvorschau (immerhin!) die leere Seite zwischen zwei Geschichten? Oder warum habe ich nicht gleich den Untertitel in einer kleineren Schrift eingefügt? Bei der Vorschau stelle ich fest, dass der letzte Buchstabe möglicherweise beim Buchschnitt auf der Strecke bleiben könnte. Also wieder rein in Photoshop und das Cover noch mal abgeändert. Und irgendwie ist es auch witzig, dass mir nach dem Kontrolldurchlauf von KDP erzählt wird, man hätte keine Probleme entdeckt. Darauf kann man sich also nicht verlassen. Egal – es wird korrigiert, bis die Tasten qualmen. Nein, so wie es nun ist, bin ich einigermaßen zufrieden. Und ich schwöre hoch und heilig, dass ich mir bis zum nächsten Buch noch ein bisschen mehr Wissen und Können in WORD und PAPYRUS AUTOR aneignen werde.

Bei der ganzen Formatiererei für das Taschenbuch ist mir natürlich auch in der E-Book Version noch ein Fehler aufgefallen. Also wenn ich ganz große Lust habe, dann wird der auch noch ausgemerzt und das E-Book entsprechend aktualisiert. Irgendwo bin ich ja schon ein kleiner Perfektionist. Aber bei 1,99 Euro Verkaufspreis (nicht Verdienst) fragt man sich schon mal, ob man solche Kleinigkeiten nicht einfach belässt.

Jetzt habe ich mir mal einen Probedruck bestellt und den Verkaufspreis auf 5,99 Euro festgelegt. Ob sich das Taschenbuch überhaupt verkaufen lässt, wird sich weisen. Ich hoffe da ein bisschen auf Weihnachten. Ist doch eine hübsche kleine Geschenkidee für alle, denen man sonst vielleicht Pralinen oder ein paar Socken schenken würde 😉

Beim Autorenfoto auf der Coverrückseite habe ich dann doch wieder zum selben Bild gegriffen, dass ich auch schon bei den Krimis verwendet habe. Irgendwie ist es wie ein Logo. Davon mag ich mich nicht trennen 🙂

Aha – gerade ist die Bestätigung für den Probedruck eingegangen. Die gibt es anders als bei CreateSpace in den USA sehr günstig, sind aber auch entsprechend kenntlich gemacht, damit man sie nicht verkauft.

Give me 5 – Das E-Book ist erhältlich!

Give me 5 – Das E-Book ist erhältlich!

Juhu! – geschafft! Zeitweise sah es aus, als würde ich an der Formatierung mit dem neuen Kindle Creator von KDP verzweifeln, aber nun ist

‘Give me 5’- Die magische Welt der Kurzgeschichten

bei Amazon erhältlich. Und auf meinem Kindle sieht es wirklich brauchbar aus.

Zwar sind die Formatierungen, die ich mit dem Kindle Creator vorgenommen habe, alles andere als eins zu eins übernommen worden, aber dafür andere vorhanden, die ich nicht hinbekommen habe. Oder anders ausgedrückt, der Text sieht auf dem Smartphone anders aus als auf dem E-Reader! Schon allein das ist magisch *lol*. Und – JA! – man kann die Kurzgeschichten supergut auf dem Smartphone lesen. Da verspreche ich nicht zu viel. Ich selbst käme nie auf die Idee, einen Roman auf meinem Handy zu lesen, aber Kurzgeschichten sind dafür perfekt.
Das Buch gibt es für kleines Geld. Das E-Book kostet 1,99 Euro. Das Taschenbuch wird vermutlich irgendwo bei fünf Euro liegen. Eigentlich der Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit darin steckt. Aber so ist der Markt nun mal.
Wie immer hoffe ich, dass mein Buch Gefallen findet. Und wie immer freue ich mich über Rezensionen auf Amazon, denn die braucht man als Selfpublisher nun mal unbedingt.
Jetzt werde ich mich noch an die Formatierung und das Cover für die Taschenbuchausgabe machen. Gut, dass ich schon graue Haare habe, denn ich bin sicher, dass ich auch daran wieder zu knabbern haben werde.

Für das Headerfoto habe ich ein Motiv (den Drink) von Olivier Guillard by Unsplash.com benutzt. Danke.

Welchen Anspruch habe ich an das, was ich schreibe?

Welchen Anspruch habe ich an das, was ich schreibe?

Dieser Beitrag wurde einfach mal nötig. Dass ich ihn heute schreibe, liegt an einer Diskussion – wenn man das überhaupt so nennen will – die gestern in einer Facebookgruppe geführt wurde. Dass die Gruppe auf den ironischen Namen hört „Es wird gelesen, was auf den Tisch kommt“, finde ich in diesem Zusammenhang fast schon bezeichnend. Ausgangspunkt war der Artikel einer anderen Bloggerin über die Akzeptanz und Wertschätzung des Selfpublishings. Ich will mich darüber hier nicht weiter auslassen. Facebook ist halt Facebook. Wobei das keine Geringschätzung dieser Gruppe an sich sein soll. Ich fand direkt unter dem angesprochenen Beitrag einen anderen, den ich ausgesprochen lesenswert fand. So weit, so Facebook.

Im Prinzip prallten in dieser Diskussion die immer wieder gleichen Argumente aufeinander, die man folgendermaßen umschreiben kann: Wie professionell sollte ein von einem Selfpublisher verfasstes Buch sein? Kann es mit einem Buch mithalten, das einen Verlag mit Lektorat und Korrektorat hinter sich hat? Zum Beispiel werden immer wieder endlose Diskussionen geführt, ob man ein Buch ohne Lektorat überhaupt veröffentlichen darf, oder ob es notwendigerweise eines professionellen Designers für das Buchcover bedarf usw.

Ich selbst habe mit meinem ersten Krimi (Mord in der Schwanheimer Düne) die unangenehme Erfahrung gemacht, dass sich eine Lektorin aus sehr persönlichen Gründen die Mühe machte, mir sämtliche Grammatik- und Rechtschreibfehler aufs Butterbrot zu schmieren. Das war ausgesprochen peinlich und Anlass genug, dass ich mir vornahm, beim nächsten Buch sorgfältiger vorzugehen (und habe eine zweite Auflage mit den entsprechenden Korrekturen herausgegeben). Inzwischen weiß ich, dass es gerade auf Amazon jede Menge Leute gibt, die Bücher offenbar nur dann rezensieren, wenn sie über solche Fehler herziehen können. Der Inhalt gerät dabei völlig ins Hintertreffen.

Ich selbst lege als Leser mehr Wert auf den Inhalt und – jetzt kommt das Problem – auf Schreibstil, Logik und korrekte Hintergrundinformationen, (wenn diese in der Geschichte eine Rolle spielen). Wenn ein Buch in miserablem Deutsch verfasst ist – das gibt es reichlich – schreckt mich das allerdings auch ab. Ich vermute, die kritische Beurteilung von eigenen und fremden Texten kann nicht ausbleiben, wenn man einmal ein Fernstudium an der Schule des Schreibens absolviert hat. Es wäre traurig, wenn diese zweieinhalb Jahre so gar nichts bewirkt hätten. Das bedeutet aber auch, dass ich heute so manches Buch nach den ersten Seiten wieder zuklappe, wenn ich merke, dass der /die VerfasserIn herzlich wenig Ahnung vom Schreiben hat. Veröffentlichen kann heute fast jeder alles. Was mit Books on demand seinen Anfang nahm, hat sich inzwischen vor allem durch Amazon zu einer Lawine ausgewachsen. Hier findet jeder Topf sein Deckelchen, und bei bestimmten Genres wird vom größten Teil der Leser vermutlich nicht auf solche Nebensächlichkeiten wie Rechtschreibung und vernünftige Story geguckt. Ich nehme an, ich muss die entsprechenden Kategorien nicht beim Namen nennen. Aber leider gibt es auch viele Bücher, die auf Anhieb mehr als seichte Unterhaltung anzubieten scheinen und dann nicht nur vom Inhalt her enttäuschen. Und die gibt es bei Selfpublishern öfter als bei Verlagsbüchern. Was schon an der schieren Menge des Angebots liegt. Als Schnell- und Querleser mache ich mir ab und zu den Spaß und lade mir willkürlich Bücher aus Kindle unlimited auf meinen Reader. Es ist teilweise erschreckend, was man da vorfindet.

Immer wieder liest man in Foren und Facebookgruppen „aber das (langweilige Story, Rechtschreibfehler etc.) gibt es bei Verlagsbüchern doch auch“. Ja, gibt es. Aber es hat schon seinen Grund, warum es so schwer ist, eine Verlagsveröffentlichung zu bekommen. Schon die Suche nach einem Agenten, der sich dann auf die Suche nach dem passenden Verlag macht, ist nicht einfach. Die sind nämlich entweder selbst Lektoren oder beschäftigen solche.

Ich vermute, dass die Diskussion um die Wertschätzung oder eben Geringschätzung von Selfpublishern so bald nicht enden wird. Jeder Autor, der seine Bücher selbst verlegt, stellt sich der öffentlichen Kritik und wird sich zwangsläufig mit Verlagsautoren vergleichen lassen müssen. Ist es da nicht sinnvoll, dass man sich bemüht, sein Bestes beim Schreiben zu geben? Letzten Endes kann man nur darauf vertrauen, dass sich Qualität durchsetzt. Ein Problem haben wir Selfpublisher aber sicher: Man geht schnell in der Masse unter, wenn man nicht die Werbetrommel für die eigenen Bücher schlägt. Dieser ganze Apparat, den Verlage auffahren können (sie tun es nicht immer), steht uns leider nicht zur Verfügung.

Was mache ich nun selbst? Noch habe ich aus finanziellen Gründen auf Lektorat oder Coverdesigner verzichtet. Meine Bücher schreibe ich inzwischen mit Papyrus Autor, einem Schreibprogramm, das viele Fehler erkennt, wenn auch nicht alle. Oft lese ich, dass es ein sauteures Programm sei. Im Vergleich zu einem professionellen Lektorat ist es das nicht (derzeit 179 Euro / 149 Euro für Schüler und Studenten). Es ist ein umfangreiches und mächtiges Schreibprogramm. Einige Leute wird vermutlich die Einarbeitungszeit abschrecken, aber es lohnt sich. Trotz des Belletristikstudiums an der Schule des Schreibens lese ich auch nach wie vor Schreibratgeber, die mir aus den unterschiedlichsten Gründen sinnvoll erscheinen. Man lernt nie aus. Und ich lasse mir Zeit. Seitdem ich an meinem dystopischen Roman schreibe (Arbeitstitel „Ne umquam desiveris), hatte ich immer wieder Aha-Momente, in denen ich neue Erkenntnisse gewonnen habe, von denen der Roman hoffentlich profitieren wird. Dieser heiße Sommer 2018 mit seinen Problemen gehört ebenfalls dazu.

Auch das Coverdesign wird immer wieder diskutiert. Das ist sicher ein Problem, weil heute die Verlagsbücher oft beeindruckend aussehen. Diese Oberflächenveredelungen der Einbände, die oft noch einen haptischen Genuss vermitteln, kann mir ein Amazonpaperback nicht bieten. Ich bin auch kein Designer, obwohl ich mit Photoshop & Co ganz gut kann. Aber ist das ausschlaggebend? Ich rate jedem jungen Autor ohne viel Geld im Portemonnaie dazu, lieber auf den Inhalt als aufs Cover zu achten. Machen wir uns einen Namen, indem wir gute Bücher schreiben. Wenn die ihr Publikum finden, dann kann man sich vielleicht irgendwann den Coverdesigner leisten. Bevor ihr allerdings selbst irgendwelche Strichmännchen malt, nehmt lieber ein einfaches Cover mit einem Titel in einer ausgefallenen Schrift und – fertig!

Nachtrag: Ich gebe zu, im Eifer des Gefechts habe ich tatsächlich das Thema etwas verfehlt. Man hat mich darauf aufmerksam gemacht und deshalb möchte ich hier noch eines anfügen: Alle Punkte, die ich hier angesprochen habe, wie sorgfältiges Arbeiten, Beachten von Logik in einer Geschichte, gründliche Recherche, Rechtschreibfehler möglichst vermeiden  und vor allen Dingen ein guter Inhalt, das sind alles Punkte, die ich selbstverständlich auch an meine eigenen Geschichten und Bücher stelle. Dafür, dass es in diesen Beitrag mit dem sorgfältigen Arbeiten nicht so ganz funktioniert hat, möchte ich mich entschuldigen.

Für das Coverfoto: Danke an Unsplash und Jaz King

 

 

 

 

Give me 5 – Kurzgeschichten jederzeit & überall

Give me 5 – Kurzgeschichten jederzeit & überall

Ja, ich denke, der Titel meiner Kurzgeschichtensammlung steht damit fest. Die letzten Tage habe ich die Dystopie ruhen lassen und mich voll und ganz auf die Kurzgeschichten gestürzt. Es haben sich reichlich Texte angesammelt. Nicht alle sind gut, aber viele können sich nach etwas Überarbeitung sehen lesen lassen. Seitdem ich mich wieder intensiv dem Schreibprogramm Papyrus Autor anvertraue, fällt so manches leichter. Auch den Blogtexten würde es wahrscheinlich guttun, wenn ich sie durch Stilanalyse und Dudenkorrektur von Papyrus laufen ließe, aber ich will nicht päpstlicher sein als der Papst.

Ich habe jetzt schon mal damit angefangen, das Buchlayout zu erstellen. Wenn ich dachte, dass es mir nach den beiden Krimis leicht fallen würde, dann war das ein Irrtum. Ich müsste vermutlich mindestens vier Bücher im Jahr mit KDP und CreateSpace erstellen (oder einem anderen Distributor), um darin Routine zu bekommen. Jetzt mache ich das Ganze mal mit einer Papyrus Vorlage, die mir zumindest die Titelei und die Inhaltsangabe fast automatisch erstellt. Hat zwar auch gedauert, bis ich mich da reingefuchst habe, aber nun läuft es. Ob ich das Ganze, sofern irgendwann mal fertig, dann wirklich problemlos bei Amazon hochladen kann, wird sich weisen. Noch bin ich mir nicht darüber im Klaren, ob es nur ein E-Book werden wird oder auch eine Printausgabe. Die Printausgabe müsste ich vielleicht etwas aufwändiger gestalten, dann wär’s ein gutes Geschenkbüchlein. Weihnachten ist ja auch irgendwann wieder *lol*.

Vermutlich werde ich die nächsten vier Wochen damit verbringen, Geschichten wieder rauszunehmen und durch andere zu ersetzen, hin und her zu überlegen, welche gut sind oder doch eher nicht, aber irgendwann … Wann ist eigentlich Buchmesse? Ich glaube, die ist immer Anfang Oktober. Dann wäre September sicher nicht schlecht. Am Cover bin ich auch schon dran. Aber auch da kann es gut sein, dass ich noch mal alles ändere. Irgendwie bin ich ja nie zufrieden 🙁 Auf jeden Fall war die Teilnahme am Julicamp vom NaNoWriMo eine gute Sache. Damit bin ich wieder ins Schreiben gekommen. Ich hoffe mal, dass ich meinen dystopischen Roman vielleicht fertigbekommen kann, wenn ich auch im November wieder am NaNo teilnehme. Mit ihm hat die Sache im letzten Jahr schließlich angefangen.

Draußen kommt Sturm auf. Ein ordentlicher Regen wäre das, was wir mal brauchen würden. Es ist alles viel zu trocken. Ein Gewitter wird’s wohl werden, es grummelt schon. Na, schaun wir mal.