Die Tote aus der Nidda “in trockenen Tüchern” ;-)

Die Tote aus der Nidda “in trockenen Tüchern” ;-)

Nun ist es geschafft! “Die Tote aus der Nidda” – ein neuer Bea-Baumann-Krimi, jetzt auch als Taschenbuch bei Amazon erhältlich.

Bei der Covergestaltung habe ich das Motiv der Vorderseite diesmal spiegelverkehrt und leicht verändert auf der Rückseite fortgesetzt. Mir gefällt das Ergebnis richtig gut. Euch hoffentlich auch 😉

Zusammen mit dem Erscheinen des Taschenbuches ist es mir auch gelungen, dass der Support beim E-Book die korrekte Seitenzahl (256 Seiten) eingetragen hat und außerdem Korrekturen möglich waren. Das war mir wichtig, denn ich habe beim Überarbeiten des Taschenbuches ein paar Fehler entdeckt, die ich auch im E-Book berichtigen wollte. Alle Käufer des E-Books, die sich die erste Auflage heruntergeladen haben, können auf ihrem Konto in “Meine Inhalte & Geräte” gehen und dort kostenlos eine Aktualisierung downloaden. Vielen Dank an das Amazonteam dafür.

Ein Ärgernis gibt es dennoch. Amazon hat neue Richtlinien bei den Rezensionen eingeführt. Man muss seit einiger Zeit als Amazonkunde einen aktuellen Umsatz von mind. 50 Euro vorweisen können, um überhaupt eine Bewertung schreiben zu dürfen. Einerseits eine ziemliche Frechheit, andererseits soll es wohl verhindern, dass Gefälligkeitsrezensionen für 5 Euro gekauft werden. Na, ich hoffe, dass einige von euch auch sonst ab und zu bei Amazon einkaufen – ich weiß, es gibt auch richtige Amazon-Hasser – und dass ihr, falls ihr mein Buch lest, mir dann auch eine Rezension schreiben dürft. Ich würde mich freuen.

Und immer wieder Nidda

Und immer wieder Nidda

Die Nidda lässt mich nicht los. Und bei diesem Traumwetter im Februar geht es gar nicht anders, als dass ich dort wieder spazierengehe. Und man findet ja auch nicht immer Tote im Marketenderinnenkostüm. Das wäre schlimm. Also lieber meinen neuen Krimi lesen und mit mir bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen an der Nidda lustwandeln.

Das Taschenbuch verzögert sich etwas. Letzte Woche hat mich ein grippaler Infekt lahmgelegt, aber nun ist es wieder gut. Dauert halt ein paar Tage länger. Aber ich bin dran.


Mehr Fotos vom heutigen Niddaspaziergang gibt es im Mainzauberblog.

Und fertig! – Die Tote aus der Nidda

Und fertig! – Die Tote aus der Nidda

Was lange währt, ist auch diesmal hoffentlich wieder gut geworden. Heute habe ich das Manuskript zum dritten Bea Baumann Krimi “Die Tote aus der Nidda” bei KDP (Amazon) hochgeladen und mich auch für das endgültige Cover entschieden. Morgen werde ich ein letztes Mal auf dem Kindle Korrektur lesen, dann wird veröffentlicht. Wie immer steht dann noch das Taschenbuch an. Ich werde die Beta Version von Kindle Create mal ausprobieren. Wenn es mir nicht gefällt, dann wieder im alten Stil. Die Printausgabe soll sich ja auch tunlichst optisch den beiden Bänden davor anpassen. Aber allmählich bekomme ich Routine, obwohl ich mir sicher bin, dass ich mich auch diesmal wieder mit den Seitenzahlen irgendwie herumärgern werde. Das Cover fürs Taschenbuch dürfte hingegen das kleinste Problem werden. Ich habe schon beim E-Book Cover darauf geachtet, dass ich es problemlos um Buchrücken und Rückseite ergänzen kann.

Morgen werde ich diese Seite dann auch mal ein bisschen auf Frühling einstimmen. Das frostige Design darf weichen. Der Krimi spielt zwar im Herbst, aber das Cover enthält jede Menge Gelb – das passt 😉

Geschafft: Autorenseite = sichere Seite

Geschafft: Autorenseite = sichere Seite

Es war wirklich an der Zeit, dass nach der Mainzauberseite auch diese Seite endlich ihr Sicherheitszertifikat bekommen hat. Nicht, dass sie je unsicher gewesen wäre, aber mich selbst haben die entsprechenden Browserhinweise auf die reine Möglichkeit und das fehlende ‘https’ immer gestört. Gestern gab es zunächst mal eine Bruchlandung, aber der Support von Alfa Hosting hat wie immer schnell geholfen. Vielen Dank dafür, ihr lieben Menschen! Heute musste ich dann noch die Pfadbereinigung zu den Fotos durchführen. Das geht mit dem WordPress Plugin “Better Search Replace” aber super. Wenn man es erst einmal weiß!

Jetzt habe ich aber keine Ausreden mehr, mich nicht endlich an die Fertigstellung des dritten Bea Baumann Bandes zu machen. Ich weiß nicht, warum mir dazu derzeit so sehr die Lust fehlt. Das Manuskript ist schon lange fertig. Aber irgendwie graut es mir diesmal vor dem ganzen Selfpublishing Prozedere. Aber da mit dem Dystopiemanuskript ja auch schon ein unfertiges Werk in der Schublade liegt, muss es jetzt wohl mal sein.

Zum Jahresende: Zwischen Rauhnächten und Klarheit

Zum Jahresende: Zwischen Rauhnächten und Klarheit

Heute wird’s ein bisschen philosophisch. Hängt vermutlich damit zusammen, dass mein Leuchtturm-Bullet Journal diesmal passend zum Jahresende voll geworden ist. Es war abzusehen und so habe ich mir schon vor einigen Wochen Gedanken darüber gemacht, wie es weitergehen soll. Ich mag mein BuJo und ich mag meinen Leuchtturm 1917, besonders wenn er voll ist und ich darin blättern kann. Aber während des Jahres habe ich die Eintragungen immer wieder vernachlässigt und gemerkt, dass ich auf das klassische Einteilen und Vorbereiten Woche für Woche oft keine Lust hatte. Schließlich habe ich mich für den KLARHEIT-Kalender entschieden. Hier sind die Wochen vorgegeben, allerdings ohne Datum, und es gibt reichlich Rubriken, um To do’s, Gedanken, Termine etc. zu notieren. Fehlen werden mir aber Blankoseiten, um Fotos einzukleben oder ganz normal Tagebuch zu schreiben. Ich bin gespannt, ob und wie ich damit zurecht kommen werde. Dem Kalenderteil vorangestellt sind Seiten, die der Selbstreflektion gewidmet sind. Finde ich nicht verkehrt. Man kann im Lauf des Jahres immer mal wieder darauf zurückgreifen.

Der Jahreszeit entsprechend, in der man gerne mal zur Selbstreflektion neigt, bin ich auch wieder auf den Brauch der Rauhnächte gestoßen bzw. überhaupt auf altes Brauchtum, Paganismus, Naturreligionen etc. Spiritualität hat in meinem Leben keinen großen Stellenwert. Mit der Kirche habe ich, obwohl noch evangelisch erzogen, nichts am Hut. Meine stärkste Zuwendung zum Spirituellen erfuhr ich seltsamerweise während meiner Berufstätigkeit als Zahnärztin. Es gab damals eine lange Phase, in der ich mich nicht nur mit alternativen Heilweisen, sondern auch mit Esoterik im weitesten Sinn beschäftigt habe. Irgendwann ging das wieder verloren. Das Warum ist mir klar, es hier zu erklären, würde zu weit führen. Aber ich stelle immer wieder fest, dass ich durchaus auf der Suche bin; dass mir etwas fehlt. Rationalität ist eben nicht alles. Das Numinose, Göttliche, Unerklärbare besitzt Anziehungskraft. Das klingt nun gerade in Verbindung mit dem Klarheit-Kalender merkwürdig. Ist es für mich aber nicht.

Ich werde die sogenannten Rau(h)nächte zwischen Weihnachten und dem Neuen Jahr nutzen, um wieder mit den Dingen in Verbindung zu treten, die mich früher einmal interessiert haben. Vielleicht führt das auch zu einer Neuausrichtung dessen, was ich in Zukunft schreiben werde. Den letzten Bea Baumann Krimi habe ich so gut wie abgeschlossen. Und ich weiß, dass danach etwas anderes kommen muss.

Rauhnächte

Für viele Menschen beginnen die zwölf Rauhnächte mit der Nacht auf den 25. Dezember und enden am 6. Januar. Diese magische Zeit ist voller Legenden, Märchen und Mythen. Manche machen den Beginn auch an der Thomasnacht zum 22. Dezember fest. Wer sich den Rauhnächten widmet, begleitet diese Zeit meist mit Ritualen. Typisch ist das Räuchern mit Kräutern. Es dient der Reinigung, soll böse Geister vertreiben und positive Energien ins Haus holen. Jeder der zwölf Tage ist einem Monat des neuen Jahres gewidmet. Entstanden sind die ‘nicht existierenden Tage’ durch den Übergang vom alten Mondkalender mit 354 Tagen auf den Kalender, der sich an der Sonne ausrichtet (365 Tage).

  1. Rauhnacht (24.12. – 25.12.) Steht für den Monat Januar (was möchtest du im neuen Jahr erreichen?) und für deine Wurzeln. Beschäftige dich mit deiner Familie, mit der Natur, mit allem, was deine Basis darstellt.
  2. Rauhnacht (25.12. – 26.12.) Februar; beschäftige dich mit deinem Selbst, meditiere, suche nach innerer Führung, nach Klarheit. Was hilft dir, deine Kraft zu stärken?
  3. Rauhnacht (26.12. – 27.12.) März; beschäftigt sich mit dem, was dich gestärkt und mit dem, was dir Kraft geraubt hat. Beschäftige dich mit der Herzenergie, sei dankbar.
  4. Rauhnacht (27.12. – 28.12.) April; steht für die Auflösung aller schlechten Dinge, Angewohnheiten etc. die du loswerden willst. Du kannst sie auf einen Zettel schreiben und symbolisch verbrennen.
  5. Rauhnacht (28.12. – 29.12.) Mai; sag JA zu dir selbst, denke darüber nach, wo und warum du dich selbst blockiert hast. Überlege, was du ändern kannst, notiere es
  6. Rauhnacht (29.12. – 30.12.) Juni; setze die Reinigung fort, verabschiede dich, vergib, räume auf.

In den nächsten sechs Tagen bereitet man sich auf das Neue, Positive vor. Das kann für jeden etwas anderes sein. Ich will das hier nicht weiter ausführen. Wer sich dafür interessiert, findet Anleitungen in Büchern und im Internet. Aber ich glaube, man kann schon an der Beschreibung der ersten sechs Tage erkennen, dass sich Mystisch-Mythologisches durchaus mit Klarheit verträgt.

Wenn ihr wollt, schreibt mir mal, ob ihr Rituale zum Jahreswechsel kennt und begeht.

(Das Beitragsfoto ist eine Bearbeitung von zwei Unsplashfotos, der Eiskristall stammt von Aaron Burden https://unsplash.com/@aaronburden, die Kerzenflammen von Gaelle Marcel https://unsplash.com/@gaellemm  Vielen Dank dafür. Werbung durch Namensnennung (Leuchtturm, Klarheit) ohne finanzielle Beteiligung.)

Nachtrag: Ich bin überrascht, wie schnell ich mich mit dem Klarheitkalender angefreundet habe. Auch den kann man ‘bearbeiten’ und er harmoniert perfekt mit anderen Ideen, wie dem ‘Weg der Medizin Frau’ (Tarotkarten und Buch). Es ist doch reichlich Platz vorhanden, um ihn zu individualisieren 😉  Doodeln kam mir plötzlich in den Sinn und natürlich auch mal wieder Handlettering.

 

 

Videos zu Papyrus Autor

Videos zu Papyrus Autor

Ich habe mir schon vor längerer Zeit das Schreibprogramm Papyrus Autor gegönnt. Am Anfang war ich total begeistert. Später merkte ich, wie umfangreich das Ganze ist und nahm mir vor, mich wirklich intensiv damit zu beschäftigen. Aber ich bin am Online-Lesen des Handbuches immer wieder gescheitert. Meinen zweiten Krimi und auch den Kurzgeschichtenband “Give me 5” habe ich parallel auf Papyrus Autor und in Word geschrieben. Das kann’s aber eigentlich nicht sein. Und jetzt, beim dritten Bea Baumann Krimi, bin ich wieder ganz und gar zu Word zurück. Was ist da passiert? Ich glaube, es war die Sache mit dem Zeitstrahl, den ich zwischendurch bei meinem Manuskript zu “Desieris”, meiner nie vollendeten Dystopie ausprobieren wollte. Ich habe einfach nicht durchgeblickt und der Frust war so groß, dass ich auf Papyrus keine Lust mehr hatte.

Während ich nun am dritten Bea Baumann Krimi (Link zum ersten Band “Mord in der Schwanheimer Düne” auf Amazon) schreibe, merke ich, wie sehr mit z.B. die Figurendatenbank fehlt. Wie sehr es mir fehlt, per Navigator schnell bestimmte Szenen aufrufen zu können. Trotzdem (merkt ihr was?  Da steckt das Wörtchen “Trotz” mit drin) habe ich in Word weitergeschrieben. Heute werde ich das ganze Manuskript zum Überarbeiten nach Papyrus Autor transferieren. Ich habe nämlich die nigelnagelneuen Videos zum Programm entdeckt. Die sind großartig. Auf einmal wird alles viel verständlicher. Danke an Wolfgang Tischer vom Literaturcafé für die tollen Erklärungen. Ich bin sehr neugierig auf die nächsten Videos, habe aber schon jetzt viel gelernt.

Ich kann deshalb jedem, der sich für Papyrus Autor interessiert, diese Videos und das Ausprobieren per Testprogramm nur empfehlen.

{ War das jetzt Werbung? Keine Ahnung. Jedenfalls bekomme ich kein Geld dafür 😉 }
Danke an Sarah Dorweiler / Unsplash.com für der weiße Motiv mit Blatt, das ich mit meiner Amaryllisblüte ergänzt habe.