Immer öfter findet man in Frankfurter Stadtteilen den Offenen Bücherschrank. Ich finde das großartig. Denn so kann man Bücher, die man nicht selbst behalten möchte, an andere Menschen weitergeben und sich auch selbst nach neuem Lesestoff umsehen. Wenn ich das Headerbild (Quelle: Laëtitia Buscaylet by Unsplash) richtig interpretiere, kennt man in Santiago de Chile sogar die öffentliche Wand für Magazine und Zeitungen. So etwas habe ich bei uns noch nicht gesehen. Wäre aber vermutlich bei den Frankfurter Wetterverhältnissen auch etwas problematisch.


Im Frankfurter Stadtteil Goldstein wurde heute ein Offener Bücherschrank eingeweiht, so richtig mit musikalischer Untermalung und der Anwesenheit von Goldsteins Rosenkönigin Denise I.  Das Wetter war gnädig. Es waren erstaunlich viele BuchliebhaberInnen gekommen und der Schrank war bald gut gefüllt. Auch ich habe einige meiner Bücher spendiert. Natürlich musste auch der “Mord in der Schwanheimer Düne” dabei sein, denn Goldstein gehört zum Frankfurter Stadtteil Schwanheim.

Taschenbücher sind für solche Bücherschränke nicht unbedingt ideal. Noch gibt es von meinen Büchern keine Hardcover, aber ich denke schon darüber nach. Dafür müsste ich dann einen anderen Verlag /  Distributor wählen. Amazon bietet Selfpublishern dieses Format leider nicht an.