… und werde von anderen Blogger*innen glücklich gemacht.

Bernhard mahnt zurecht meinen eigenen Beitrag an. Ich muss zugeben, durch die Arbeit am Buch “Bloggen macht glücklich”, hatte ich mir eingebildet, längst etwas über mein eigenes Bloggen erzählt zu haben. Aber das habe ich bisher nur im Manuskript zum Buch getan. Ich bitte um Entschuldigung. Und werde mal loslegen.

  • Ich kann gar nicht so genau sagen, seit wann ich blogge. Aber gefühlt seit über zwanzig Jahren. Zumindest hatte ich die ersten Webseiten – eine private und eine für meine zahnärztliche Praxis – so um die Jahrtausendwende. Das waren natürlich noch keine Blogs, wie man sie heute kennt. Die ersten Seiten hatten zudem noch katastrophale URLs, eine endlose Ziffern- und Buchstabenkolonne mit der Endung @.t-online.de am Ende. Das konnte sich wirklich niemand merken. Die Sache mit den Domains kam dann aber bald. Ich habe mal recherchiert, seit wann www.mondscheinportal und www.doc-heinze online waren. Das kann man nämlich mithilfe der Wayback-Machine. Das war beides im Jahr 2001. Immerhin hatte das Mondscheinportal etwas, das sich News nannte und so eine Art Vorläufer des Blogs war.
  • Warum habe ich mit dem Bloggen angefangen? Vermutlich weil ich schon immer gerne geschrieben habe. Und ein enormes Mitteilungsbedürfnis hatte, aber über keinen Freundeskreis verfügte. Warum, das würde hier zu weit führen. Im Buch wird das Thema zumindest angeschnitten. Ich hatte eigentlich keine speziellen Hobbys, habe mich aber für alles Mögliche interessiert. Ich war auch ziemlich alternativ und esoterisch unterwegs. Ich weiß tatsächlich nicht mehr, auf welche Weise sich langsam aber sicher ein Freundeskreis aufgebaut hat, der zu einem Bloggertreffen und Verabredungen mit einzelnen Bloggern führte. Fotografieren war dabei wohl sehr wichtig. Das folgende Bild stammt vom Bloggertreffen 2003 in Bamberg. Zugeschickt wurde es mir von Rolf Markert. Ihr findet ihn heute unter: https://www.rolfs.photos/
  • Was bedeutet mir das Bloggen? Bis heute der Austausch mit Gleichgesinnten, aber auch das Kennenlernen von Neuem. Ich bin ein sehr wissbegieriger Mensch und sauge neue Informationen förmlich auf. Und dieses Erweitern meines Wissens ist ja einer der ganz großen Vorteile des Bloggens. Uns steht durch das Internet das Wissen der ganzen Welt zur Verfügung und durch das Bloggen kann man sich darüber austauschen.
  • Sind Blogs eigentlich ein Medium für Narzissten? Dieser Satz steht auf der Pinnwand neben meinem Manuskript in Papyrus Autor (mein Schreibprogramm). Ich habe ihn auf einer Seite im Netz gefunden. Ich denke nicht, dass Blogger per se Narzissten sind. Natürlich hat Bloggen etwas mit Selbstdarstellung zu tun, aber in meinen Augen nicht primär. Ich will mich mitteilen. Das ist soweit klar. Aber ich will auch von Anderen etwas erfahren. Also ich denke, der Austausch ist  das Wesentliche.
  • Gibt es ein Hauptthema auf meinem Blog? Hier ganz sicher Schreiben und Fotografieren, auf dem Mainzauber-Blog bin ich nach wie vor breit aufgestellt – aber ich würde sagen, es geht immer wieder um die Natur, meinen Garten, das Fotografieren.
  • Habe ich schon mal daran gedacht mit dem Bloggen aufzuhören und warum? Mehr als einmal, aber das gibt sich meistens schnell wieder. Es hat meistens etwas mit zeitlicher Überforderung zu tun. Man macht sich schnell selbst Druck, wenn man an zu vielen Blogparaden teilnimmt. Oder glaubt, man müsse täglich bloggen und sich bei allen Blogfreunden täglich sehen lassen. Das sollte nicht sein, denn dann macht Bloggen keine Freude mehr. Natürlich sollte man eine gewisse Regelmäßigkeit erkennen lassen. Wer niemanden besucht, wird auch irgendwann selbst nicht mehr besucht. Das ist im realen Leben nicht anders. Was ich beim Bloggen im Gegensatz zu anderen Medien so gut wie nie erlebt habe, das sind die berüchtigten “Hater”. Wobei man im eigenen Blog immer die Möglichkeit hat, die IP-Adressen dieser Leute zu sperren, Kommentare nicht freizuschalten oder sie zu löschen. Wer mich dauerhaft nervt, fliegt raus. Das ist einfach so. Kommt aber so gut wie nie vor.

Soweit erst mal. Ich hoffe, ich habe Bernhard gerade glücklich gemacht. Mehr gibt es jetzt nicht.  Ihr müsst ja auch noch einen Grund haben, irgendwann mein Buch zu kaufen . Kleiner Scherz.

Das Beitragbild stammt von Glenn Carstens-Peters by Unsplash. Vielen Dank dafür.

Wow – ich habe gerade Sandras tollen und ausführlichen Beitrag zur Blogparade gelesen. Kann ich weiterempfehlen, vor allem denjenigen, die Traffic generieren müssen, weil sie, aus welchem Grund auch immer, mit dem eigenen Blog bekannt werden wollen. Also besonders den Bloggern, die den Blog monetarisieren möchten.  Danke, Sandra. 

Oh, schön! Die Verlinkung zu Kirsi ist dazugekommen. Danke.

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter