NaNoWriMo Tage 6 -10

NaNoWriMo Tage 6 -10

SOS – mir rennt die Zeit davon und ich hinke mächtig hinterher. Aber was soll ich sagen? Es stört mich nicht sonderlich. Es gibt immer noch so viel anderes zu tun, dass ich manchmal einfach nicht zum Schreiben komme. Jedenfalls nicht in dem Maße, wie ich es vielleicht gerne tun würde. Aber wenn es läuft, dann läuft es auch und macht Spaß. Ich bin zumindest sicher, dass der dritte Bea Baumann Krimi irgendwann fertigwerden wird.  Heute ist das Wetter zum ersten Mal etwas weniger schön, aber nach wie vor ausgesprochen warm für November. Da treibt es einen immer wieder ins Freie. Und am besten schreibe ich nach wie vor am Abend. Wirklich wahr. Gestern habe ich versucht aufzuholen, indem ich mich bereits morgens an den PC gesetzt habe. So richtig lief es aber nicht. Dafür dann zwischen Mitternacht und zwei Uhr morgens – auf dem Tablet. Verrückt – oder?
Auf Youtube verfolge ich die täglichen Motivationsvideos von Ronny Rindler. Er steht übrigens morgens um 5 Uhr auf, um zu schreiben – uaaah! Aber sein nettes “Guten Mooorgen” würde mir fehlen, wenn ich nicht nach dem Aufstehen gleich mal reinschauen würde. Es sind nur wenige Sätze jeden Tag, und im Grunde geht er auch nur die für den Romanaufbau altbekannte “Heldenreise” durch. Aber es hilft. Gerade mir, die ich vom Plotten so gar nichts halte. Also – danke, Ronny für die täglichen fünf Minuten Motivation.

 

NaNoWriMo 2018_11 / 03 – 05

NaNoWriMo 2018_11 / 03 – 05

Oh, oh, ich hinke hinterher. Es ist zwar noch nicht sehr dramatisch, aber ich werde mich ein bisschen dranhalten müssen. Tatsache ist, dass ich tagsüber erst tausend Sachen erledige, bevor ich mich ans Schreiben mache. Sehr professionell ist das nicht. Aber ich kann morgens einfach nicht schreiben. Heute z.B. war perfektes Wetter, um die Fenster auf der Südseite des Wintergartens zu putzen. Und wenn ich schon mal am putzen bin … Immerhin sind das Tätigkeiten, bei denen ich in Gedanken die Geschichte weiterspinnen kann. Das andere Problem ist immer wieder das Nachbessern. Bevor ich weiterschreibe, wird der vorhandene Text gelesen, kritisch beäugt, und schon wird hier gestrichen, dort was neu geschrieben und so dauert es, bis wirklich neuer Text dazukommt. Aber es läuft – irgendwie – doch! Und ich schreibe um das grobe Gerüst herum. Ständig verändert sich etwas, kommt Neues hinzu. Wie immer weiß ich also wirklich nicht, was am Ende bei der Story herauskommt. Ich bin kein Plotter und werde auch nie einer werden. Aber ich habe in letzter Zeit wieder reichlich dazugelernt, vor allem, dass es wichtig ist Spannung aufrecht zu erhalten. Ich hoffe, es wird mir gelingen.

Bei Facebook poste ich  nun jeden Abend zwei oder drei letzte Sätze und versuche immer so aufzuhören, dass ich am nächsten Tag selbst neugierig darauf bin, wie es weitergeht.

3.11.: Winkler umarmte Bea kurz. Sie gab ihm rasch einen Kuss. Keiner von beiden bemerkte den Mann, der in der Nähe der Mainmühle stand und sie beobachtete.

4.11. Alois Wagner war anzusehen, dass ihm die Situation ganz und gar nicht gefiel, aber Winkler drängte ihn sanft, aber nachdrücklich aus dem Zimmer. Bierstädt zog einen Speicherstick aus der Jackentasche und schob ihn in einen freien USB-Port des PCs. Dann klickte er auf   ‚Bilder‘ und auf ‚Kopieren und Übertragen‘.

5.11. Bea humpelte bis zur Bolongarostraße. Dann holte sie ihr Handy aus der Tasche und rief ein Taxi. Sie hatte Glück. Ein Wagen war innerhalb weniger Minuten zur Stelle. Aufseufzend ließ sie sich in den Rücksitz fallen. So ein Mist aber auch! Als das Taxi losfuhr, folgte ihm ein dunkler Audi.

 

NaNoWriMo Tag 1 & 2

NaNoWriMo Tag 1 & 2

So, die ersten Seiten sind geschafft. In Wörtern – denn das zählen wir ja – sind es heute 3.782. Also ein wenig mehr als das “Muss”. Heute war das mit dem Schreiben nicht so einfach. Denn plötzlich war das Wetter wieder schön. Aber ich habe das Beste daraus gemacht: Tatortbesichtigung an der Nidda und im Alten Höchster Schloß. Das Höchster Schloß, der Schloßplatz und das Höchster Schloßfest werden trotz der Rechtschreibreform mit ß geschrieben. Das muss ich mir immer wieder vorsagen. Und beim Buch am besten auch gleich vorne rein schreiben 😉

Etwas ist mir heute im Schloß klargeworden: Das mit dem Cover ist nicht unproblematisch. An sich sollten da Bergfried und Graben drauf, aber: Es gibt dort eine Parkordnung. Lt. der darf man zwar im Schloßgraben fotografieren, aber nur für private Zwecke. Das heißt, sollte ich mein Buchcover mit Turm und Graben gestalten wollen, brauche ich dafür die Genehmigung der Stiftung Denkmalschutz. Und die ist ja offenbar nicht so sonderlich großzügig. Damit werde ich mich noch befassen. Allerdings – eigentlich hatte mir mein vorläufiges Cover schon richtig gut gefallen.

Wobei der Titel erst mal nur ein Arbeitstitel ist. Und da das Opfer auch nicht … also nee, verraten will ich hier noch nichts.

Den Spaziergang habe ich sehr genossen und mir die Örtlichkeiten noch genauer als sonst angeguckt. Muss ja sein. Im Garten vom Alten Schloss habe ich Krähen beobachtet. Die machen sich auch immer gut. Und da hat die Stiftung wohl kaum die Hand drauf.

NaNoWriMo 2018

NaNoWriMo 2018

Und schon steht der November wieder vor der Tür. Halloween will noch überstanden werden, dann wirds ernst. Für mich ist es der zweite NaNoWriMo. Im vergangenen Jahr lief es sehr gut, auch wenn ich am Ende das Ziel von 50.000 Wörtern knapp verfehlt habe. Rufen wir uns in Erinnerung: 50.000 Wörter in 30 Tagen, das sind 1.667 Wörter pro Tag. Soweit ich mich erinnere, waren das vier bis fünf Normseiten. Bis heute habe ich die damals angefangene Dystopie nicht fertiggeschrieben, obwohl ich den Text im Juli-NaNo-Camp noch einmal in Angriff genommen habe. Jetzt liegt das Manuskript erst mal in der Schublade. Aber aufgegeben habe ich es noch nicht.

Für den diesjährigen NaNo habe ich mir einen dritten Bea Baumann Krimi vorgenommen. Die grundsätzliche Idee steht, der Plot dagegen noch nicht wirklich. Wie immer werde ich aus dem Bauch heraus schreiben und hoffen, dass es was wird. Außerdem möchte ich den NaNo hier im Blog mit regelmäßigen Beiträgen begleiten. Ich hoffe, das wird mir helfen, bei der Stange zu bleiben, denn ich fürchte, die Motivation ist nicht ganz so groß wie beim ersten Mal. Wisst ihr übrigens, wo der Begriff “bei der Stange bleiben” herkommt? Der Sinn ist ja soweit klar: Es geht um Durchhaltevermögen. Vermutlich ging es ursprünglich um die Fahne-(nstange), die einer Soldatentruppe zur Orientierung diente. Man blieb bei der Fahne. Wer sich davonmachte, war ein Deserteur. Diese alten Metaphern sollte man heutzutage beim Schreiben besser durch moderne Vergleiche ersetzen. Aber versucht das mal. Es ist wirklich nicht leicht.

Worum wird es in meinem dritten Bea Baumann Krimi gehen? Es ist schon durchgesickert, dass es irgendwie mit mittelalterlichen Rollenspielen zu tun haben wird. Jedenfalls ist das meine Ausgangsidee. Ob es dabei bleibt, steht noch in den Sternen.

So, nun bin ich mal gespannt, ob und wie oft es heute Abend noch an der Haustür klingelt – buuhuuuu!