Die Blätter der Birke (Betula) sind von Form und Größe unverkennbar. Meine Fotos habe ich schon Ende September im Arboretum gemacht, da waren die meisten Blätter noch grün. Ich mag Birken sehr gern. Interessant finde ich die etymologische Ableitung des Wortes Birke: „Das Wort Birke (von althochdeutsch bircha) ist auf einen Begriff im Indogermanischen zurückzuführen (*bherHg̑o) und bedeutet in Anspielung auf die helle Rinde so viel wie „glänzend, schimmernd“ (vgl. noch mittelhochdeutsch bereht, englisch bright, -brecht (als Namensbestandteil) „leuchtend“).“ Quelle: Wikipedia – Birch Tree heißt die Birke im Englischen.
Hier mein Beitrag zu Juttas Wochenblatt Nr. 26:
Unsere eigenen Birken haben das Laub lang gehalten und sahen vor einer Woche, als wir noch hin und wieder Sonne hatten, richtig schön aus. Seit ein paar Tagen rieseln die Blätter aber unaufhaltsam zu Boden. Viele Anteile der Birke sind verwertbar. Die Blätter kann man essen, aus dem Saft kann der Zuckeraustauschstoff Xylitol gewonnen werden (den ich selbst gerne nutze). Auf der Wikipediaseite findet ihr noch sehr viel mehr Interessantes über die Birke.
Galerie aller bisheriger Wochenblätter – alle zum Anklicken und Vergrößern
Wiedergabe in einer Slideshow (das kleine „i“ zeigt Zusatzinformationen an)
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Oh ja, ich mag Birken aus sehr gern und war geschockt, als meine Nachbarin von Gegenüber ihre schöne grosze Birke fällen liesz, weil sie „nur Dreck und Arbeit“ macht –
Nicht nur die Birke selbst, auch das, was in Symbiose lebt, ist genieszbar und wertvoll. Ich denke an leckere Birkenpilze und Birkenporlinge am Stamm meist toter Birken. Die ernte ich oft ab, trockckne sie und brühe Tee daraus. Schmeckt nicht besonders (mit Honig gehts), ist aber gesund.
Lierbe Grüsze und eine gute neue Woche
Mascha
(musz den Blog immer septrat aufrufen, über Inlinks kann ich nicht kommentieren)
Das heißt, du kommst über Juttas Blog nicht hierher? Musst du Jutta mal schreiben.- Ich habe es gerade mal überprüft. Also wenn ich dort zweimal auf das Bildchen klicke, komme ich automatisch auf jeden, auch auf meinen Blog.
Liebe Elke, die Birke in Nachbars Garten hat schon lange kein Laub mehr. Die entblättert sich immer sehr früh, und ich habe die Zeit ein Wochenblatt aufzunehmen verpasst. Du hast das Herbstblatt schön erwischt und uns noch Informationen zur Birke geliefert. Vielen Dank wieder einmal für deine immer interessanten Posts.
Herzlich, do
Es überrascht mich auch immer wieder, wie unterschiedlich schnell oder langsam Bäume ihre Blätter verlieren. Das einzig klar Erkennbare ist natürlich Wassernähe. Am Main und an der Nidda bleiben Bäume und Sträucher auch viel länger grün und belaubt als z. B. in der Schwanheimer Düne.
Liebe Elke, wieder was Interessantes über die Birke gelernt. Xylitol war mir noch kein Begriff, kann man das wie ganz normalen Zucker verwenden ? In unserem Grundstück gibt es etliche Birken, sie sehen zu jeder Jahreszeit schön aus. Besonders mag ich die drei Himayalabirken mit ihrer weißen Rinde. Birken verteilen natürlich Alles was sie haben großzügig im Garten, im Frühling Kätzchen und Blütenstaub, im Sommer Samen, im Herbst jede Menge Laub. Es hat uns noch nie gestört, irgendwie verschwindet das immer von allein. Wenn man natürlich glaubt, nach jeder Blütenstaubwolke Fenster putzen zu müssen … Laub fällt hier im Garten… Weiterlesen »
Oh Himmel, das hätte mich auch entsetzt.
Xylitol kenne ich schon von Berufs wegen. Es ist nämlich anders als Zucker nicht kariogen. Birkenzucker hat 40% weniger Kalorien als Haushaltszucker, kann aber genauso benutzt werden. Ich empfinde ihn aber als etwas weniger süß. Und zu viel davon sollte man auch nicht benutzen, weil er in größeren Mengen abführend wirkt. Dafür beeinflusst er den Blutzuckerspiegel kaum.
Die Birkenblätter kann man essen? Das hab ich noch nicht gehört, werde das im Kopf behalten und mal rumfragen.
Hier rieseln auch die Blätter, die Nächte sind frostig. Alle Pflanzen sind nun im Haus, das Wasser draußen abgestellt, die Winterräder wurden heute aufgezogen, es kann Winter werden 🙂
Liebe Grüße von Kerstin.
Ich habe mir das auch nur angelesen, vermutlich nur die ganz jungen Blätter im Frühling. Aber von der Birke kann man grundsätzlich ganz viel verwerten.
Das ist ja eine schöne Blogserie! Da könnte ich auch einsteigen, denn Blätter sprechen mich immer an. Birken gibt es in meinem Häusercarrée leider keine mehr. Das Laub usw. war den Leuten zu viel.
LG
Astrid
Man hört immer wieder, dass die Leute keine Birken wollen, weil sie „Dreck“ machen. Ich versteh’s nicht.
Liebe Elke,
Birken mochte ich eigentlich schon immer. Wenn ich heute so eine Gruppe sehe, denke ich immer an meine Kindheit, an die vielen russischen Märchen und Filme, wo sie immer ein fester Bestandteil der Szenerie waren.
Deine Fotos sind sehr schön und die Erklärungen dazu sind auch sehr interessant. Vielen Dank für deinen tollen Beitrag.
Liebe Grüße
Jutta
Ich nehme an, dass Birken genauso zu Russland gehören wie auch zu Finnland. Überhaupt zum hohen Norden, zur Taiga. Es sind so schöne Bäume.
Birken mag ich wegen ihrer wunderschönen Rinde an den Stämmen so gerne und da vor allem die Himalayabirke. Aber auch die Trauerbirken sind vom Habitus immer eine Augenweide.
Ein schönes Wochenende – lieben Gruß von Marita
Kennst du die Papier-Birke (Betula papyrifera) oder Amerikanische Weißbirke? Die sieht auch sehr interessant aus.