Inzwischen habe ich den zweiten Band der Trilogie von Andreas Izquierdo gehört: Revolution der Träume

Der Erste Weltkrieg ist vorbei. Die drei Freunde Carl, Artur und Isi sind erwachsen und treffen sich in Berlin wieder. Der Kaiser ist gestürzt und Träume von Freiheit liegen in der Luft. Carl will nur noch eins: echten Frieden. Und Kameramann sein, bei der berühmten UFA. Artur hat sich in kürzester Zeit zum König der Berliner Unterwelt hochgearbeitet, während Isi die Nähe linker Aufständischer sucht – bis sie den Adelssprößling Aldo von Torstayn trifft und ihre Prinzipien ins Wanken geraten. Es ist politisch eine schwierige, eine wilde Zeit voller Revolutionen und Gewalt, die dann in die Weimarer Republik mündet.
Auch dieser Band hat mich wieder gefesselt und meine Geschichtskenntnisse auf spannende Weise auf Vordermann gebracht. Er ist anders als Band eins. Ich musste mit den Figuren erst wieder warm werden. Der Charme ihrer Jugendzeit fehlt. Kein Wunder, bei allem, was sie mitgemacht haben. Aber auch das wieder ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte und nur wärmstens weiterempfehlen kann. Aber bitte unbedingt mit Band 1 anfangen!
ISBN 13 (für das Taschenbuch) 978-3832166427
Neulich in der Schwanheimer Düne habe ich ein Astloch fotografiert, das mich an ein weit geöffnetes Herz erinnerte. Ich schicke es zu Annes Projekt „Montagsherz“.

Heute Nachmittag war ich gut zwei Stunden im Garten, bis der Regen wieder einsetzte. Es gibt jetzt viel zu tun. Eigentlich weiß ich gar nicht, wo anfangen. Aber dann habe ich mich für den hinteren Bereich unter und um die Tanne herum entschieden. Massen an trockenen Nadel und Tannenzapfenschuppen mussten zusammengerecht und entfernt werden. Und siehe da, plötzlich kam ganz schüchtern und winzig klein etwas zum Vorschein, das sich zum Leberblümchen entwickeln könnte. Beim Zurückschneiden der Farne habe ich zwei zusammengekuschelte Schnecken entdeckt. Die habe ich dann wieder etwas zugedeckt. Meine dunkelgrüne Gießkanne, die den ganzen Winter über unter der Tanne stand, musste ich erstmal von dem ganzen Taubenschiss befreien – fürchterlich. Nachdem ich das meiste abgespritzt hatte, kam sie zum „Baden“ in den Teich.

Beim genauen Betrachten könnten es sogar mehr als zwei Schnecken sein – Gruppenkuscheln sozusagen. Die sind doch richtig hübsch. So ein Schneckenhaus ist die perfekte Fibonaccispirale. Schaut mal unter dem Beitrag 365+1 – Die Sache mit dem Goldenen Schnitt vom Sonntag.
Ein hübsches Baumherz hast du gefunden liebe Elke,
und das Grupppenkuscheln der Schnecken ist ebenso hübsch anzusehen.
Man entdeckt immer etwas, was man fotografisch festhalten kann woran sich auch andere auch erfreuen können.
Deine Buchvorstellung ist sehr interessant.
Wünsche dir einen angenehmen Tag und sende dir liebe Grüße, Lissi
Dankeschön 🐦.
Liebe Elke,
solche Bücher interessieren mich sehr. Ich habe ja den 2. Weltkrieg, besonders aber das Ende, miterlebt. Ich könnte Fluchtgeschichten erzählen und wie das Leben danach sehr mühsam war, besonders für Flüchtlinge. Herzen an Bäume zu entdecken bedarf schon eines aufmerksames Auge, toll geshen. Solche Schnecken gibt es sehr viele hier bei uns. Sie haben ein interessantes buntes Haus.
Liebe Grüße
Edith
So schön findet man sie selten. Aber grundsätzlich haben wir auch viele interessante Gehäuseschnecken.
Guten Morgen liebe Elke!
Auch ich hole gerade Geschichte nach, in dem ich die „Jahrhundert-Saga“ von Ken Follett lese.
Toll sehen deine Schneckenhäuser aus! Ohne Nachbearbeitung? Die Farben sehen einfach Klasse aus!
Schön, dass du heute ein Herz für mein Projekt dabei hast. Danke!
Liebe Grüße
Anne
Ja, ohne Nachbearbeitung.
Die Bücher von Ken Follet habe ich schon vor ein paar Jahren sehr gerne gelesen. Die stehen bei mir im Bücherschrank.
Izquierdo ist irgendwie nochmal anders.
Liebe Elke,
mit den Büchern hatte ich mir schon notiert. Wenn ich da nächste Mal zur Bücherei gehe, werde ich mal schauen.
Der Baumstamm mit Herz ist Klasse und die Schneckchen auch. Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich da den Bezug zur Natur echt interessant finde.
Mit dem neuen Thema habe ich diesmal Probleme. Ich kann das Thema nicht richtig fassen, weil die ganze Sache mit den Emotionen einfach zu unkonkret ist. Ich weiß noch gar nicht, wie ich das löse. Man will ja auch wenigstens was einigermaßen Gescheites abliefern.
Liebe Grüße
Jutta
Geht mir ebenso. Jedes Motiv müsste ja einerseits bei mir eine Emotion hervorrufen und gleichzeitig fotografierbar sein. Da kann ich ja nicht einfach loslaufen und mir vornehmen, jetzt fotografiere ich mal eine Emotion. Ich lass das auf mich zukommen. Und wenn ich am Ende nichts habe, dann eben nicht. Beim Autofahren habe ich ständig Emotionen 😂, meistens Ärger, aber da kann ich schlecht fotografieren.