Gartenarbeit bei usseligem Herbstwetter ist nicht so mein Ding. Aber heute Nachmittag kam mal wieder die Sonne zum Vorschein. Warm war es zwar nicht, aber trocken und durchaus brauchbar. Also warm anziehen und keine Ausreden mehr! Blätter liegen auf dem Rasen, die weg müssen, Blätter bedecken die Becken von Teich und Bachlauf (die raus müssen) und die Wasserbehälter sollten nun auch allmählich geleert werden. Da bietet es sich doch an, den Schlauch anzuschließen und das gesammelte Regenwasser in den Teich abzulassen.
Oben im Headerbild seht ihr einen Blick unter dem Zierahorn hindurch nach hinten. (Auf dem Bauch gelegen habe ich nicht, aber auf die Knie musste ich trotz Klappdisplay schon.) Aber es ging mir um die durchaus attraktive Kombi aus abgeworfenem roten Laub und grünen Beikraut. Das Laub liegt nur leider auch als dicke Schicht im oberen Quellbecken.
In den nächsten anderthalb Stunden habe ich Blätter zusammengerecht, Teich gesäubert und mit Wasser aus den Regenbehältern aufgefüllt. Unser neuer Eisenholzbaum bekam auch noch eine Extraportion Wasser ab.
Sieht doch schon besser aus:
Unsere Neupflanzung – der Eisenholzbaum – liefert zwar noch keine umwerfende Herbstfärbung ab, aber wer will ihm das verdenken? Ich bin ja froh, dass er die Hitzetage direkt nach dem Pflanzen so gut überstanden hat. Und er hat noch reichlich grünes Laub. Vielleicht wird’s noch ein bisschen bunter. Ein bisschen was Buntes liefert noch der hintere Schneeball, der das Laub auch immer lange behält.
Hier gibt es auch noch ein paar „Schoko“-Pilze und einen absoluten Winzling, der mir nur auffiel, weil er neben einem ebenso winzigen, aber roten Blatt im Moos stand. Der kleine Gelbe hatte einen Hutdurchmesser von vielleicht 0,5 cm, wenn überhaupt.
Ich kämpfe gerade mit fehlendem Speicherplatz auf der SSD und muss wohl mal eine Pause machen und Fotos auf eine externe Speicherkarte auslagern. Die Dateien werden auch immer größer *seufz*.
Dieser Beitrag geht zu Lorettas & Wolfgangs Linkparty „Herbstglück“.
Magnolienknospen – da bekommt man doch glatt schon wieder Lust auf Frühling.
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wundervolle Bilder
das leuchtet alles so herrlich bunt
ich mag diese warmen Hebstfarben
Bäätter aus dem Teich fischen ist mühsam..
ein Bekannter hatte im Herbst immer ein Netz drüber gespannt
dann konnte er die bequem entfernen
Meine Sternmagnolie hat auch schon Knospen
Regentonnen habe ich eigentlich noch nie leer gemacht
vielleicht schöpfe ich sie oben etwas ab
aber es kommt ja dauernd Nachschub
eine schön hoffentlich etwas trockendere Woche
wünscht dir
Rosi
Unsere Winter sind mittlerweile wirklich so mild, dass man das vielleicht nicht mehr machen müsste. Aber die Wasserbehälter sind ziemlich groß. Es wäre sehr ärgerlich, wenn sie durch Frost kaputt gehen würden. Da läuft jetzt natürlich nichts mehr rein. – Das mit dem Netz wäre bei uns schwierig, weil es ja ein Bachlauf mit mehreren Becken ist. Außerdem würden wir den Tieren die Möglichkeit zum Trinken nehmen.
Ziemlich gesättigt die heutigen Bilder von Dir, liebe Elke
LG Bernhard
Meine Bilder haben immer starke Farben, ich mag das. Aber hier war es in erster Linie die tiefstehende Nachmittagssonne, die vor allem Zierahorn und den kleinen Heiligen Bambus zum Leuchten gebracht haben.
Rot gepaart mit gelb, das sind die Herbstfarben die du super zeigst. Dem Gluckern des Wassers könnte ich eine ganze Weile zuhören, wohltuende Töne. Dann wären da noch die Pilze die mir gut gefallen, aber der Favorit ist: die Magnolienblüte, gelungenes Lichtspiel.
Noch einen schönen Restsonntag,
liebe Grüße
Edith
Dir ebenso, vielen Dank.
Liebe Elke,
wir haben auch den Freitag genutzt, um Laub wegzuräumen und den Teich zu säubern. Das Wetter war für diese Arbeit gut.
Ich hoffe, dass ich kein Wasser mehr in den Gartenteich nachfüllen muss, die Pumpe habe ich nämlich schon für den Winter weggestellt.
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag.
Viele liebe Grüße
Wolfgang
Danke, den wünsche ich euch ebenfalls.Es ist wieder sehr stürmisch, aber im Moment trocken und hin und wieder guckt sogar die Sonne mal kurz durch die Wolken.
Liebe Elke,
mit dem Garten bin ich gefühlsmäßig immer gespalten. Einerseits fehlen mir die Blumen und die Vögel und so manches andere. Andererseits bin ich aber auch froh, dass ich die Arbeit nicht mehr habe.
Das Laub vom Zierahorn sieht ja echt toll aus. Deine Pilze gefallen mir aber auch sehr und da ich eh keine esse, ist mir das sowieso egal, ob die genießbar sind oder nicht.
Liebe Grüße
Jutta
Das verstehe ich voll und ganz. Ich bin auch nicht der ganz große Fan von unentwegter Gartenarbeit. Deshalb werden wir auch nie einen Vorzeigegarten haben. Ich brauche das für mich aber auch nicht. Solange nicht das totale Chaos herrscht, mag ich unsere „Wildnis“.
Das Laub des Zierahorns macht sich überall gut, liebe Elke, auch dort wo es eigentlich nicht hingehört und mühsam herausgefischt werden muss.
Die „Schoggi“-Pilze sehen wirklich lecker aus, aber eben wahrscheinlich nicht zum Verzehr geeignet. Du warst fleissig und hast jetzt einen ruhigen Tag verdient.
Herzlich, do
Bei dem Mistwetter, das gerade wieder eingesetzt hat, ist auch an nichts anderes zu denken.
Liebe Elke, der beste Maler der Welt beschert uns mit herrlichen Herbstfarben.
Aber er bedeckt uns auch mit viel Arbeit im Gartenbereich. So manche Pflanze
schürt unsere Lust auf den Frühling, der noch soooo weit ist, dennoch so nah…
Herzliche Herbstgrüße zu dir, Lissi
Es ist schon faszinierend, wie sich die Natur einerseits auf den Winter vorbereitet, andererseits aber auch schon wieder den nächsten Frühling erahnen lässt. Liebe Grüße zurück 🍂🍁🍂.